Wohnbau - SP-Stürzenbecher: "Stadt Wien sichert leistbaren Wohnraum auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten"

FP-Frank muss sich keine Sorgen um den Wiener Wohnbau machen

Wien (SPW-K) - "Aufgrund der wirtschaftlich schwierigen Lage gibt
es aktuell erste Anzeichen für Engpässe bei Bankkrediten für geförderte Wohnbau- und Sanierungsprojekte - Wien hat aber bereits reagiert!", erwidert der Vorsitzende des Wohnbauausschusses, SP-Gemeinderat Dr. Kurt Stürzenbecher auf Behauptungen von FP-Frank. Die Stadt Wien sichert sehr vorausschauend die Finanzierung für diese Projekte: um diese Bankkredite für den geförderten Wohnbau vorausschauend zu sichern, wird Wien im zweiten Quartal 2009 Anleihen mit einem Gesamtvolumen von 200 Mio. Euro begeben. Dieses Geld kommt zusätzlich aus dem Konjunkturpaket der Stadt Wien. "Tatsache ist allerdings, dass die Wohnbauförderungsmittel seitens des Bundes seit Jahren eingefroren sind - dennoch hält die Stadt Wien durch effizienten Einsatz der Mittel sowohl die Neubau- als auch die Sanierungsrate auf hohem Standard", sagt Stürzenbecher.

"Der effiziente Einsatz der Wohnbauförderungsmittel sichert leistbaren Wohnraum für die Wienerinnen und Wiener", sagt Stürzenbecher. Durch vorausschauende Verwendung dieser Gelder werden in Wien pro Jahr rund 7.000 Wohnungen neu errichtet und weitere 10.000 Wohnungen saniert - dafür stehen im heurigen Jahr rund 476 Mio. Euro zur Verfügung. Darüber hinaus investiert Wien weitere 119 Mio. Euro in die Subjektförderung, also die direkte finanzielle Unterstützung einkommensschwächerer MieterInnen.

Der Wiener Wohnbau bietet für alle Wienerinnen und Wiener ein passendes Wohnungsangebot, sagt Stürzenbecher: "Durch die bedarfsgerechte Gestaltung der Wohnungen orientiert sich die Stadt bewusst an den Wünschen und Bedürfnissen der Wienerinnen und Wiener". Durch geförderte Neuerrichtung, Sanierung aber auch durch die Unterstützung bei Dachgeschoßausbauten - da wo sie möglich und sinnvoll sind - sorgt die Stadt nicht nur für ein ausreichendes Angebot hochwertiger und leistbarer Wohnräume, sondern sorgt darüber hinaus auch für ein harmonisches soziales Zusammenleben

"Durch Unterstützung der Stadt sind diese Wohnungen auch für sozial Schwächere leistbar. Durch Anhebung der Einkommensgrenzen kommt dieses Angebot aber auch dem Mittelstand zu gute", betont der Ausschussvorsitzende. Dies wurde von Vbgm. Stadtrat Ludwig durch die Einführung der vierten Säule, der sozialen Nachhaltigkeit (neben Architektonischer Gestaltung, Ökonomie und Ökologie) bei den Bauträgerwettbewerben weiter unterstrichen. Der geförderte Wiener Wohnbau hat nicht nur eine entscheidende preisdämpfende Wirkung, sondern ist darüber hinaus ein zentraler Konjunkturmotor, der rund 23.000 Jobs pro Jahr sichert.

"Aktuell leben rund 60 Prozent aller WienerInnen in einer geförderten Wohnung oder Gemeindewohnung - da kann von 'nur einigen Auserwählten' keine Rede sein", sagt der SP-Politiker. Für Ihn ist diese Behauptung von FP-Frank ein Beweis für ihre mangelhaften Sachkenntnisse im Wiener Wohnbau. "Wie immer kommt die FPÖ auch in einem anderen Bereich zu spät: der von Frank geforderte 'Reparaturzyklus' ist mit der Sanierungsoffensive - sowohl was die allgemeine Stadterneuerung, besonders aber auch die Gemeindebauten betrifft, längst Realität", stellt Stürzenbecher fest. Mit der Schaffung eines Sanierungsmanagements hat Wiener Wohnen hier bereits einen wichtig Schritt gesetzt, um die Sanierungsrate zu erhöhen, Heizkosten durch Sanierungen zu senken und die - ohnehin sehr hohe -Wohnzufriedenheit weiter zu heben.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Klub Rathaus, Presse
Thomas Kluger

Tel.: (01) 4000-81 941
Fax: (01) 533 47 27-8194
Mobil: 0664/826 84 27
thomas.kluger@spw.at
http://www.rathausklub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10001