Grüne Wien: Studie zu Kennedybrücke zur Entwirrung des Verkehrs-Knotens

Puller: "Bessere Verkehrslösung durch Verlegung von Straßenbahnlinien und Busstationen"

Wien (OTS) - Grün-Gemeinderätin Ingrid Puller präsentiert ein Konzept , wie der "Gordische Verkehrsknoten Kennedybrücke" durch eine bessere Organisation des öffentlichen Verkehrs entwirrt werden kann. Das detaillierte Konzept wurde bereits von den Bezirks-Grünen in den Verkehrskommissionen von Hietzing und Penzing eingebracht und wird dort behandelt werden.

Die konkreten Maßnahmen: Linienvereinfachung bei der Straßenbahn durch die Weiterführung der Linie 10 bis Unter St. Veit und Weiterführung der Linie 60 bis Westbahnhof, um die bisherige Linie 58 zu ersetzen. Dadurch entfallen die Straßenbahn-Wendeschleifen und vier Buslinien können mit Fahrtrichtungstausch neben der neuen Straßenbahn-Haltestelle 10 und 60 westseitig ihre Endstellen haben, ohne wie bisher die Rotunde zu umkreise. Die Ostseite des Bauwerks (stadteinwärts) kann für die Busse als Einstiegsstelle und Wartebereich genutzt werden.

Puller: "Mit wenigen und effizienten Maßnahmen kann das Labyrinth Kennedybrücke entschärft und für Fahrgäste durch kürzere und gefahrlosere Umsteigewege attraktiver gemacht werden".
Den Einwand der Wiener Linien, wonach eine Intervallverdichtung Richtung Westbahnhof (bei Ersatz des 58ers durch den öfter verkehrenden 60er) nicht finanzierbar sei, lassen die Grünen nicht gelten: "Wenn Geld für die Autoindustrie in Hülle und Fülle da ist, so muss auch der öffentliche Verkehr gefördert werden - noch dazu, wo bereits die nächste Tariferhöhung ins Haus steht", so Puller abschließend.

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