RFS: Studieneingangsphase als Zugangsbeschränkung durch die Hintertür

Graf: "Nach den Studiengebühren der nächste ÖVP-Anlauf zur Selektion!"

Wien (OTS) - In der Diskussion um eine verpflichtende
Eingangsphase für sämtliche Studienrichtungen befürwortet nun auch die Universitätenkonferenz die von Wissenschaftsminister Hahn (ÖVP) entworfene Konzeption. Philipp Schrangl, Bundesobmann und Spitzenkandidat des RFS: "Dabei handelt es sich offensichtlich um den Versuch, die Zahl der Studenten in bestimmten Studienrichtungen durch die Eingangsphase zu regulieren. Die Universitäten wurden jahrelang mit ihren berechtigten Forderungen für eine Erhöhung der Uni-Budgets im Stich gelassen. Mit diesen Zugangsbeschränkungen will man nun auf Kosten der Studenten den qualitativen Standard an den Unis aufrechterhalten."

Der Ring Freiheitlicher Studenten spricht sich dezidiert gegen Zugangsbeschränkungen jeglicher Art aus und unterstreicht seine Forderung, wonach die Matura einzige Voraussetzung sein sollte, um ein Studium nach freier Wahl zu beginnen. Unterstützt wird der RFS dabei vom Dritten Nationalratspräsidenten Martin Graf: "Es kann nicht sein, dass die ÖVP nun den nächsten Anlauf zur Selektion der Studenten unternimmt, nachdem die wirtschaftliche Diskriminierung vieler durch die Abschaffung der Studiengebühren endlich Vergangenheit ist."

In Hinblick auf eine ausführliche Vorbereitung schon im Vorfeld des Studiums meint Schrangl: "Die Schüler sollten spätestens im letzten Schuljahr eine umfassende Beratung hinsichtlich ihrer beruflichen Möglichkeiten nach Absolvierung der Matura erhalten. Das beinhaltet natürlich auch das Studium. Durch eine solche Vorgangsweise könnte man die "Drop-out-Rate" wesentlich effektiver senken als durch eine Studieneingangsphase."

Bezüglich besonderer Vorkenntnisse bzw. Qualifikationen, die für bestimmte Studienrichtungen von Nöten sind, erklärt Schrangl: "Das Anforderungsprofil der Universitäten sollte verstärkt bei der Erstellung der Lehrpläne für Mittelschulen berücksichtigt werden. Man sollte rechtzeitig beginnen die Jugend auf ihren weiteren Lebensweg vorzubereiten."

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