FPÖ-Kunasek: "Darabos übt sich weiter in Realitätsverweigerung!"

Wien (OTS) - FPÖ-NAbg Mario Kunasek, Mitglied im Landesverteidigungsausschuss, schüttelt in Bezug auf das Verhalten von Bundesminister Darabos verständnislos den Kopf: "Der Herr Bundesminister verschließt fortwährend die Augen vor der tatsächlichen Situation!".

Konkret spricht Kunasek damit die heutige Rede von Darabos in Mautern vor mehr als 500 Soldaten an. Der Bundesminister negiert weiterhin jegliche Zurufe - ungeachtet dessen, ob sie von den Oppositionsparteien, den höchsten Offizieren des Bundesheeres oder unterschiedlichsten wehrpolitischen Institutionen kommen. "Alle Genannten haben bereits mehrmals den beginnenden Zerfall des österreichischen Bundesheeres festgestellt!", weiß Kunasek.

Kunasek kritisiert einmal mehr das Bundesheerbudget für 2009: "Das von Darabos so hochgelobte Budget für 2009 stellt sich bei genauerem Hinsehen als Mogelpackung heraus. In Wahrheit sind nämlich 60 Millionen Euro weniger da, als 2008 ausgegeben wurden!". Die Tatsache: Abbau von rund 1000 Stellen in den kommenden Jahren. Darin sieht Kunasek ganz klar "einen Anschlag auf das österreichische Heer und die Sicherheit der Republik Österreich!".

Die von Darabos propagierten 70 Millionen Euro, die für die Renovierung von Kasernen aufgewendet werden, sind für Kunasek "nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein".
Auch im Bereich der Fliegerei wird massiv gespart: Das geplante Upgrade der Hubschrauber "Agusta Bell 212" sowie die Anschaffung von 150 Allschutzfahrzeugen sollen weiter aufgeschoben werden. Für Kunasek unverständlich: "Darunter leidet die Einsatzfähigkeit des Bundesheeres massiv - die FPÖ hat dafür kein Verständnis!".

Zum Abschluss kommentiert Kunasek die Rede des Verteidigungsministers mit den Worten: "Minister Darabos soll endlich von seiner chronischen Realitätsverweigerung Abstand nehmen! Die Bundesheer-Reform 2010 ist endgültig gescheitert, das Heer wird an diesem "Zu-Tode-Sparen" zugrunde gehen!".

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