GlaxoSmithKline Update zu Influenza A (H1N1)

Wien (OTS) - GlaxoSmithKline (GSK) unterstützt weltweit
Regierungen und Gesundheitsbehörden bei der Bekämpfung der Influenza A (H1N1). Das Unternehmen hat eine Reihe verschiedener medizinischer Maßnahmen entwickelt, die die Auswirkungen und die Ausbreitung dieses neuen Grippe-Virus eindämmen könnten. Diese umfassen das antivirale Medikament Relenza (Zanamivir) sowie erhebliche Impfstoff-Resourcen und -Technologien, inklusive dem neuen Adjuvans-System.

In Österreich ist Relenza in größerer Menge lagernd, wobei Bestellungen von öffentlichen Stellen - entsprechend der weltweit gültigen Vereinbarung - Vorrang haben.

Relenza (Zanamivir)

Relenza wird von der öffentlichen Hand typischerweise als Alternative bzw. Ergänzung zu Tamiflu (Oseltamivir) bevorratet worden. Bereits seit 2003, dem Jahr des Beginns der weltweiten Verbreitung des Vogelgrippevirus H5N1, arbeitet GSK mit Regierungen und Behörden zusammen, um auch im Falle einer Pandemie die Versorgung mit Relenza sicher zu stellen. Seitdem wurde Relenza an 26 Regierungen geliefert, wobei im Durchschnitt rund 13% der Lagerbestände auf Relenza entfallen. Vor dem kürzlichen Ausbruch hat die Regierung in Großbritannien 10,6 Millionen Packungen geordert, die im April 2009 ausgeliefert wurden.
Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) reagiert das neue Influenza A (H1N1) Virus auf Oseltamivir und Zanamivir, ist jedoch resistent gegen die Mittel Amantadin und Remantadin.1

GSK hat die zuständigen Behörden kontaktiert, um den weltweiten Bedarf an Relenza zu ermitteln und Maßnahmen getroffen, um die Lagerbestände zu optimieren und die Produktionskapazitäten zu erhöhen:

  • Die Produktion wird auf 50 - 60 Millionen Packungen Relenza pro Jahr erhöht. GSK geht davon aus, dass die monatliche Herstellungskapazität von 5 Mio. Packungen innerhalb der nächsten 12
  • 14 Wochen erreicht werden kann.

- Per 23. April wurden alle offenen Relenza-Bestellungen ausgeliefert. GSK hat derzeit 6 Mio. Packungen auf Lager. Seit vergangener Woche werden Aufträge der öffentlichen Hand vorrangig behandelt, um eine bestmögliche Verteilung sicherzustellen.

- GSK steht in engem Dialog mit öffentlichen Stellen zum Aufbau von Relenza-Lagerbeständen. Die künftige Belieferung erfolgt aus Lagerbeständen sowie aus Lieferungen mit neu zu produzierender Ware.

- Um die Produktionskapazitäten weiter zu erhöhen, ist GSK mit einigen Unternehmen in aktiven Gesprächen. Dabei werden auch andere Applikationsformen als das jetzige Inhalationsgerät geprüft.

- Durch Zusammenarbeit mit Simcere Pharmaceuticals in China kann die Kapazität noch weiter erhöht werden. Auf Basis einer freiwilligen Lizenzvergabe von GSK produziert das chinesische Unternehmen seit 2006 Medikamente mit dem Wirkstoff Zanamivir für China und eine Reihe anderer Staaten, darunter auch die 50 ärmsten Länder der Welt.

- GSK plant, einen Teil der neu hergestellten Ware den ärmsten Ländern der Welt direkt oder auf Basis einer multilateralen Vereinbarung zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich ist das Unternehmen bereit zu weiteren freiwilligen Lizenzen für die Produktion von Relenza für Vierte Welt-Länder.

Impfstoff-Entwicklung

GSK hat seit Jahren ein aktives Forschungs- und Entwicklungsprogramm für pandemische und prä-pandemische Impfstoffe sowie für die Anwendung von neuen Technologien wie dem Adjuvans-System.

Im Jahr 2008 hat GSK als erstes Unternehmen die europäische Zulassung für einen prä-pandemischen Impfstoff als Schutz gegen verschiedene Typen des Vogelgrippe-Virus H5N1 erhalten. Im gleichen Jahr erfolgte die europäische Zulassung für ein so genanntes ‘Mock-up-File’, das auf Daten des H5N1-Virus basiert und im Falle einer Pandemie eine schnellere Zulassung mit anderen Virusstämmen ermöglicht, einschließlich des aktuellen H1N1.

Für ein besseres Verständnis des neuen Influenza-Stammes ist GSK seit vergangener Woche mit der WHO und den betreffenden Behörden inklusive dem European Centre for Disease Prevention and Control in engem Kontakt. GSK stellt wissenschaftliche Ressourcen und Daten zur Verfügung, um die öffentlichen Stellen hinsichtlich Einschätzung von Produktionskapazitäten und -zeitrahmen sowie der Nutzung der Adjuvans-Technologie zu unterstützen.

Sobald die WHO und andere autorisierte Stellen Empfehlungen über die Zusammensetzung des Impfstoffes geben, ist GSK bereit zur Herstellung eines solchen möglichen Impfstoffes gegen das neue Influenza A (H1N1) Virus. Wie von der WHO empfohlen, maximiert GSK bis dahin die Produktion und Auslieferung von saisonalen Grippeimpfstoffen für die südliche Hemisphäre und aufgrund des dort beginnenden Winters zu einem späteren Zeitpunkt auch für die nördliche Hemispähre2. Das bleibt bis auf weiteres Priorität, denn in der jährlichen Grippesaison werden 5 - 15 % der weltweiten Bevölkerung infiziert, was bis zu 500,000 Menschen das Leben kosten kann.3

GlaxoSmithKline - eines der weltweit führenden forschungsorientierten Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen -engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktiveres, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen.

Referenzen

1 http://www.who.int/csr/swine_flu/swine_flu_faq.pdf
2 WHO Press Conference 29/04/09
3 WHO Factsheet

Rückfragen & Kontakt:

Dipl.-Kffr. Martha Bousek
GlaxoSmithKline Pharma GmbH
Tel.: + 43 1 97075-0
martha.bousek@gsk.com
www.glaxosmithkline.at

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