Darabos bei Grundsatzrede: Gemeinsame Ziele des Humanismus verwirklichen

Milizübung 2009/2010 gesichert und Investitionsschwerpunkt für Kasernen festgelegt

Wien (SK) - Verteidigungsminister Norbert Darabos legte am Montag vor der Dritten Panzergrenadierbrigade und dem Generalstab des österreichischen Bundesheeres in Mautern seine "grundsätzlichen Einstellungen und Visionen" zur Zukunft des Bundesheeres dar. "Die uneingeschränkte Verwirklichung der Ziele des Humanismus innerhalb und auch außerhalb der Landesgrenzen haben oberste Priorität", so Darabos. Bei der Verwirklichung humanistischer Werte seien allerdings Bundesheer und Zivilgesellschaft gefordert, so Darabos, schließlich verbinde gerade in Österreich beide die allgemeine Wehrpflicht. ****

"Dank der Wehrpflicht ist das Bundesheer auch integraler Bestandteil der Zivilgesellschaft", betonte Darabos. Der Verteidigungsminister legte auch ein klares Bekenntnis zur allgemeinen Wehrpflicht ab: "Unter mir wird es mit Sicherheit keine Abschaffung der Wehrpflicht geben", nicht zuletzt weil sie ein wichtiger Bestandteil der österreichischen Demokratie sei.

Darabos sprach auch zu den Auslandseinsätzen des österreichischen Bundesheeres: "Ich bekenne mich zu 100 Prozent zu den Auslandseinsätzen des österreichischen Bundesheeres". Anlässlich der strategischen Umschichtung des Tschad-Einsatzes von einem EUFOR-Mandat auf ein UNO-Mandat, betonte Darabos: "Unser Einsatz mit dem Mandat der Vereinten Nationen soll Frieden und Menschenrecht sichern. Wir wollen den Werten der Menschlichkeit auch außerhalb der Landesgrenzen zum Durchbruch verhelfen". Darabos war auch der einzige Verteidigungsminister seit Beginn der Tschad-Mission, der die Krisenregion besuchte. Dieser Besuch sei ihm "emotional sehr nahe gegangen", so Darabos, "man muss den Menschen dort helfen".

Attraktivierung des Bundesheeres an der Zeit

Verteidigungsminister Darabos setze auch klare Signale zur Verbesserung der Bedingungen für Wehrpflichtige: "Ich habe den Generalsstab zusammentreten lassen, damit dieser unverzüglich einen Maßnahmenkatalog zur Verbesserung der Bedingungen für Wehrdiener erstellt." Eine Attraktivierung des Bundesheeres sei an der Zeit, schließlich sei der Wehrdienst ein wichtiger Bestandteil der Demokratie, so der Verteidigungsminister. "Auch die Miliz ist ein integraler Bestandteil des Bundesheeres, daher werden die geplanten Milizübungen 2009/2010 wie geplant durchgeführt", unterstrich Darabos.

Massive Bau-Investitionen für Kasernen-Erneuerung

Das "Budget mit Augenmaß", erklärte Norbert Darabos, ermögliche auch einen Investitionsschwerpunkt im Bereich der Kasernen. Man werde vor allem die Kasernen Mautern, Wiener Neustadt, Strass, Melk, Bruckneudorf und Güssing berücksichtigen. Der Verteidigungsminister schloss mit den Worten: "Es lebe das österreichische Bundesheer, es lebe die Republik Österreich." (Schluss) mo/gd

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