AK-Wahl Gesamtergebnis: Mandatsverschiebung durch Briefwahlkarten

FSG-Mandat wandert zu Freiheitlichen - Wahlbeteiligung 44,4 Prozent

Klagenfurt (OTS) - Nach Auszählung von 689 Briefwahlkarten steht jetzt das endgültige Ergebnis der AK-Wahl in Kärnten fest: Demnach wandert noch ein Mandat von den Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen zu den Freiheitlichen Arbeitnehmern. In der künftigen Vollversammlung ist die FSG daher mit 48 Kammerräten vertreten. Die Freiheitlichen haben zwei, der ÖAAB vier, die Grünen zwei und das BZÖ 14 Sitze inne.

Von den 689 seit dem Wahlschluss am Donnerstag Mitternacht bei der AK noch eingelangten Briefwahlstimmen waren 684 gültig. Davon entfielen 415 auf die Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen (FSG), 19 auf die Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA), 45 auf den ÖAAB -Christliche Gewerkschafter, 57 auf die Grünen & Unabhängigen GewerkschafterInnen, 141 auf das Bündnis Zukunft - BZÖ und sieben auf den Gewerkschaftlichen Linksblock. Damit wanderte ein Mandat der FSG, das nach dem vorläufigen Ergebnis nur mit wenigen Stimmen abgesichert war, noch zu den Freiheitlichen Arbeitnehmern.

Unberührt von dieser Mandatsverschiebung bleibt allerdings die Zusammensetzung des AK-Vorstandes mit neun Vertretern der FSG und zwei Mandataren des BZÖ. Der ÖAAB gehört nach seinen Stimmenverlusten dem Vorstand nicht mehr an. Die drei Vizepräsidenten stehen auch nach dem endgültigen Wahlergebnis unverändert den Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen zu.

Nach Vorliegen des Gesamtergebnisses konnten die Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen trotz eines Verlustes von 5,2 Prozentpunkten mit Günther Goach ihre Zweidrittelmehrheit mit 66,8 Prozent klar verteidigen. Die Freiheitlichen Arbeitnehmer, die in dieser Zusammensetzung mit Bernd Brandner erstmals antraten, haben 2,7 Prozent erreicht. Stimmenverluste gab es für den ÖAAB unter Annemarie Adlassnig mit 6,6 Prozent. Die Grünen mit Daniela DEUTSCH konnten mit 3,4 Prozent leicht zulegen, ebenso der Gewerkschaftliche Linksblock unter Karin Peuker mit 0,5 Prozent. Das BZÖ, das 2004 noch als Liste "Freiheitliche Arbeitnehmer" kandidiert hatte, legte von damals 16,2 nunmehr mit Manfred Mischelin an der Spitze auf 20,0 Prozent zu.

Für das Erreichen eines Mandates waren diesmal 925 Stimmen erforderlich, für einen Vorstandssitz 5.666 und für einen Vizepräsidenten 15.110 Stimmen. 155.336 Personen waren wahlberechtigt. Von 68.901 Stimmen waren 67.912 gültig, 989 ungültig. Die Wahlbeteiligung betrug 44,4 Prozent.

AK-Wahl Kärnten 2009 - Gesamtergebnis

Fraktionen Prozent Mandate FSG 66,8(-5,2) 48(-3) FA 2,7( 0,0) 2( 0) ÖAAB 6,6(-1,7) 4(-2) Grüne 3,4(+0,2) 2( 2) BZÖ 20,0( 0,0) 14( 0) GLB 0,5(+0,1) 0( 0)

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