AK-Wahl 2009: Wahl für 423.423 nö. ArbeitnehmerInnen beginnt morgen

Um Sitze im ArbeitnehmerInnenparlament bewerben sich acht Listen

Wien (AKNÖ) - Am Dienstag beginnen die AK-Wahlen in Niederösterreich. Bis einschließlich 18. Mai haben 423.423 ArbeitnehmerInnen Gelegenheit, ihre Stimme abzugeben und mitzubestimmen, wer sie in den nächsten fünf Jahren im ArbeitnehmerInnenparlament der AKNÖ, der so genannten Vollversammlung, vertreten wird. Um die 110 Mandate bewerben sich acht Listen.

Der bisher größte Akt der demokratischen Mitbestimmung der niederösterreichischen ArbeitnehmerInnen hat begonnen. Noch nie waren so viele Menschen in Niederösterreich aufgerufen, ihre gesetzliche Interessenvertretung zu wählen. "Mehr als 423.000 ArbeitnehmerInnen sind heuer wahlberechtigt", sagt AKNÖ-Wahlbüroleiter Robert Zangl. Sie bestimmen, wie sich die Vollversammlung, das oberste Entscheidungsgremium AKNÖ, zusammensetzt. Die Vollversammlung wählt unter anderem den Präsidenten/die Präsidentin der Kammer, gibt die interessenpolitischen Leitlinien vor und beschließt Anträge und Resolutionen.

Um die 110 Mandate der Vollversammlung bewerben sich acht Listen.

• Wir ArbeitnehmerInnen - FSG-NÖ Sozialdemokratische GewerkschafterInnen (FSG)

• NÖ AAB - Fraktion Christlicher Gewerkschafter (NÖ AAB - FCG)

• Freiheitliche Arbeitnehmer (FA)

• Liste Dirnberger (DIRNBERGER)

• Alternative und Grüne GewerkschafterInnen/Unabhängige GewerkschafterInnen (AUGE/UG)

• Bündnis Mosaik - Liste Mehmet Isik (BM)

  • Gewerkschaftlicher Linksblock (GLB)
  • Grüne GewerkschafterInnen Niederösterreich Bei den AKNÖ-Wahlen 2004 erreichte die FSG 69,2 Prozent der Stimmen, auf NÖAAB-FCG entfielen 20,5. Drittstärkste Fraktion wurden die FA mit 3,2 Prozent, gefolgt von der Liste Dirnberger mit 3 und AUGE/UG mit 2,7 Prozent. Das Bündnis Mosaik kam auf 1,1 Prozent, der GLB

verpasste mit 0,4 Prozent den Einzug in das ArbeitnehmerInnenparlament.

Mehr als Hälfte kann im Betrieb wählen

Für etwas mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten wird es Wahllokale im Betrieb geben. Insgesamt gibt es 1.350 Betriebswahlsprengel. "Darüber hinaus gibt es 24 öffentliche Wahllokale in allen Bezirks-und Servicestellen der AKNÖ. Hier können alle wählen, in deren Betrieb es kein Wahllokal gibt", sagt AKNÖ-Präsident Josef Staudinger. "Und selbstverständlich gibt es für diese Wahlberechtigten die Möglichkeit der Briefwahl. Damit geben wir jedem und jeder die Möglichkeit, an dieser wichtigen Wahl teilzunehmen". Alle Infos sind unter noe.arbeiterkammer.at/wahl2009 abrufbar, auch ob man wahlberechtigt ist.

Das vorläufige Endergebnis wird am Abend des 18. Mai erwartet. Die neu gewählte Vollversammlung wird sich am 29. Juni konstituieren. Bei dieser Sitzung wird auch der Nachfolger/die Nachfolgerin von Josef Staudinger gewählt. Er tritt nach 15 Jahren als AKNÖ-Präsident nicht mehr an.

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