Köstinger: Keine Kürzung des EU-Agrarhaushaltes

Mölzer ist kein Partner der Bauern

Wien (OTS) - "Eine Kürzung des EU-Agrarhaushaltes hätte fatale Auswirkungen auf unsere bäuerlichen Familienbetriebe und in weiterer Folge auf den gesamten ländlichen Raum", erklärte heute die Bauernbund-Spitzenkandidatin für die EU-Wahl, Elisabeth Köstinger. Damit erteilte sie der Forderung des FPÖ-Kandidaten Andreas Mölzer, bei den Agrarförderungen den Rotstift anzusetzen, eine klare Absage. "Die landwirtschaftlichen Betriebe sind die Lebenszellen unserer Regionen. Die Bäuerinnen und Bauern sichern direkt und indirekt 530.000 Arbeitsplätze in Österreich und damit beinahe jeden achten Job. Jeder Euro, der in der Land- und Forstwirtschaft investiert wird, ist auch eine Investition in die wirtschaftliche Stärke unserer Regionen", stellte Köstinger unmissverständlich klar.

"Unsere Landwirte sorgen für gesunde Lebensmittel in bester Qualität, und dabei erhalten und pflegen sie auch noch unsere vielfältige Kulturlandschaft, deretwegen Österreich als Tourismusland so beliebt ist", so die Europa-Kandidatin. Der heimische Tourismus konnte im Jahr 2008 mit über 126 Mio. Nächtigungen einen Rekordwert verzeichnen. "Diese Leistungen, die die heimische Land- und Forstwirtschaft für die gesamte Gesellschaft erbringen, müssen auch entsprechend abgegolten werden", erklärte Köstinger. Auch die von Mölzer vorgeschlagene Renationalisierung der Agrarpolitik wies die Europa-Kandidatin auf das Schärfste zurück. Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) müsse sicherstellen, dass für die Bauernfamilien auch in Zukunft Planungssicherheit besteht. "Dazu gehören geeignete Marktordnungsinstrumente und gemeinsame Wettbewerbsregeln zum Schutz vor Spekulationen", erläuterte sie.

"FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat mit seinen jüngsten Aktionen gezeigt, dass er die Bauern politisch instrumentalisieren will. Wer aber wie Mölzer solche Vorschläge unterbreitet, ist kein Partner der heimischen Bauern und will diese verraten. Die FPÖ zeigt damit ihr wahres Gesicht. Mit solchen Vorstößen werden Existenzen gefährdet, und zwar nicht nur bäuerliche", warnte Köstinger.
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