BZÖ-Lugar: Krise treibt Österreicher in die Armut

Pröll muss sich der Realität stellen

Wien (OTS) - Das BZÖ warnt schon seit Monaten vor den enormen Problemen, die wegen der internationalen Wirtschaftskrise auf Österreich zukommen werden. "Aktuelle Studien belegen, dass im kommenden Jahr weitere 100.000 Österreicher in der Armutsfalle gefangen sein werden. Finanzminister Pröll muss sich jetzt endlich der bitteren Realität stellen, anstatt weiter in seinem Elfenbeinturm herumzurechnen", fordert BZÖ-Wirtschaftssprecher Robert Lugar. Denn die Regierung hatte alle Warnungen abgeschmettert, weil man keine Panik wolle.

Der Finanzminister handelt laut Lugar fahrlässig, weil er den Menschen vorgaukelt, dass seine Budgetpläne halten könnten. Mittlerweile wurde ein Defizit von bis zu 4 Prozent eingestanden, vor ein paar Monaten hieß es noch, dass sei Schwarzmalerei. "Die tausenden Österreicher, die durch die Untätigkeit der Regierung zum Arbeitsamt getrieben werden, werden auch höhere Staatsausgaben notwendig machen. Wenn es so weitergeht, wird das Defizit bald nicht nur 4 Prozent, sondern 6 Prozent ausmachen", fürchtet Lugar.

Noch sei der Zug nicht abgefahren, eine Trendwende ist machbar. Dazu müsse die Bundesregierung, allen voran Finanzminister Pröll, aber endlich massiv die Wirtschaft stärken und Arbeitsplätze sichern. Thermische Sanierung und die erneuerbaren Energien sind nur zwei der Bereiche in denen gleichzeitig Arbeitsplätze und Zukunftsperspektiven geschaffen werden können. Das BZÖ fordert die Bundesregierung erneut auf, endlich Regierungsarbeit zu leisten, die sich an den Tatsachen orientiert: "Jetzt in Arbeitsplätze investieren, anstatt später in Arbeitslosigkeit", so die Forderung Lugars.

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