Staffelübergabe in der Jungen ÖVP

Silvia Fuhrmann übergibt am 27. Juni an Sebastian Kurz

Wien, 4. Mai 2009 (OTS) „10 Jahre Jugendpolitik haben mich dazu bewogen, die personelle Weichenstellung in der Jungen ÖVP vorzubereiten und es war mein persönlicher Entschluss, meine Funktion als Bundesobfrau in jüngere Hände zu legen. Ich möchte keine Berufsjugendliche werden “, sagte heute, Montag, Abg.z.NR Silvia Fuhrmann im Rahmen einer Pressekonferenz und präsentiert den designierten Bundesobmann Sebastian Kurz, der gestern von der Bundesleitung der Jungen ÖVP auf ihren Vorschlag hin nominiert worden ist. ****

Fuhrmann, seit 2001 Bundesobfrau, zieht nach acht Jahren an der Spitze der Junge ÖVP eine positive Bilanz: „Die Gestaltung jugendlicher Lebensräume habe ich immer in den Mittelpunkt meiner Arbeit gestellt. In den vergangenen acht Jahren konnten zahlreiche Maßnahmen für Jugendliche umgesetzt werden.“ Zu den größten Erfolgen ihrer Arbeit zählen die Senkung des Wahlalters, Verkürzung des Präsenz- und Zivildienstes und die Frage der Generationengerechtigkeit, bei der Fuhrmann immer als Anwältin der Jungen fungierte.

„Ich war immer der Meinung, dass es junge Menschen in der Politik braucht, die ihre Anliegen selbst formulieren und in politische Prozesse einbringen. Ich habe Politik nie als
Selbstzweck gesehen, sondern immer das Interesse der jungen Generation in den Vordergrund gestellt“, so Fuhrmann.

Designierter Bundesobmann Sebastian Kurz

„Ich habe mich sehr geehrt gefühlt und auch gefreut, als mich Silvia Fuhrmann gefragt hat, ob ich ihr nachfolgen möchte und bedanke mich herzlich, dass ich diese Chance bekommen habe“, so Sebastian Kurz und weiter in Richtung Silvia Fuhrmann: „Du warst insgesamt 10 Jahre in der Jugendpolitik auf Bundesebene aktiv, 8 davon als Bundesobfrau. Dass Deine Arbeit äußerst geschätzt und honoriert wird, haben Dir die Landesobleute gestern auch deutlich zum Ausdruck gebracht“.

Für Sebastian Kurz ist die Junge Volkspartei DIE junge Kraft mit modernen Ideen: „Wir wollen nicht junge Gesichter für alte Botschaften sein, sondern wir wollen eine starke Interessensvertretung für junge Menschen sein und Verstärker ihrer Wünsche“, sagt der designierte Bundesobmann. „Ich möchte“, so Kurz, „dass diese modernen Ideen in die Politik unserer Partei und auch der Bundesregierung Eingang finden. Dafür stehe ich. Dafür werde ich kämpfen!“

Stolz ist Kurz auf die starke Verankerung der JVP in den Regionen Österreichs. „Andere Parteien reden von junger Politik. Unsere Funktionärinnen und Funktionäre sowie die Jugendgemeinderätinnen und -räte machen aktive Jugendvertretung vor Ort in den Regionen“, so der designierte Bundesobmann. In den kommenden Wochen möchte er daher in den Bundesländern mit Funktionärinnen und Funktionären vor Ort das direkte Gespräch suchen. „Sie sind als Jugendvertreterinnen und Jugendvertreter ständig in Kontakt mit jungen Menschen. Sie sollen und werden meine Antennen in den Regionen sein, um die Anliegen junger Menschen aufzunehmen und diese nach außen zu tragen.“

„Beste Bildung“ und „Verbesserung der Jobchancen für junge Menschen“ werden für Sebastian Kurz die Schwerpunkte seiner politischen Arbeit sein. Sebastian Kurz, Jahrgang 1986, studiert
Jus am Juridicum in Wien und ist seit 2008 Landesobmann der Jungen ÖVP Wien.

Rückfragen & Kontakt:

Junge ÖVP, Bernadett Thaler, Tel.: (01) 40126-
614, http://www.junge.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0004