AUF/Exekutive: Wien neuerlich als Zentrum der Kriminalität bestätigt

Wiener Exekutive fühlt sich von Innenministerin Fekter im Stich gelassen

Wien, 03.04.2009 (fpd) - Einmal mehr bestätigt sich, dass Wien mit einer neuerlichen Kriminalitätssteigerung von 8,1 Prozent gegenüber dem Vergleichzeitraum Jänner-März 2008 dringenden sicherheitspolitischen Reformbedarf hat, reagierte heute der Vorsitzende der AUF/Exekutive Wien, NAbg. Werner Herbert, auf aktuelle Medienberichte. Nicht nur dass die von seitens der AUF stets kritisierte Polizeireform aus dem Jahr 2006 nunmehr endgültig gescheitert ist, lässt auch Innenministerin Fekter die Wiener Polizei sprichwörtlich im Regen stehen - personell und budgetär.

Dem schließt sich auch AUF-Personalvertreter und Mitglied des Fachsausschusses Wien, Albert Schmiedt an, der auch die Aussage von Innenministerin Fekter - "es werde der Personalstand jährlich um 200 Beamte bundesweit aufgestockt" - anzweifelt. Seitens des Bundesministeriums für Inneres wurden bei der Berechnung der Abgänge nämlich lediglich reguläre Pensionsabgänge berechnet. Weder Frühpensionierungen noch andere Abgänge wie etwa Austritte finden in der Berechnung ihren Niederschlag. Dadurch ergibt sich bestenfalls ein Nullsummenspiel und es wird in den nächsten Jahren - obwohl dringend benötigt - kein zusätzliches Personals geben, so Schmiedt.

Dass trotz dieser äußerst tristen Rahmenbedingungen, wie dem akuten Personalnotstand bei der Exekutive, marode Dienststellen und Polizeiinspektionen sowie fehlende Ausrüstungs- und Einsatzmittel, dass Engagement und die Einsatzbereitschaft unter den Wiener Polizistinnen und Polizisten noch immer außerordentlich hoch ist, spricht eindeutig für die Exekutive, so Herbert und Schmiedt die sich abschließend aber doch die Frage stellen, wie lange diese hohe Motivationslage trotz familienfeindlicher Dienstpläne und einer enormen Überstundenbelastung noch bestehen wird. Hier herrscht eindeutiger Handlungsbedarf durch das BM.I - und zwar sofort! (Schluss)paw

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