Weinzinger zu Finanztransaktionssteuer: Besteuerung von Umsätzen an Finanztiteln vorstellbar

"Steuer ist von jedem Mitgliedsland einzuheben und Einkünfte müssen den nationalen Budgets zur Verfügung stehen"

Wien (OTS) - Zur jüngsten Diskussion rund um die Finanztransaktionssteuer stellte heute der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich und FPÖ-Finanzsprecher, NAbg. Lutz Weinzinger fest: " Aus freiheitlicher Sicht ist die Besteuerung von Umsätzen an Finanztiteln vorstellbar. Derzeit ist der Handel mit Derivaten - der sich im spekulativen Bereich abspielt - in Österreich überhaupt nicht besteuert. Klar ist zudem, dass die Finanzkrise auch darauf zurück geht, dass es bereits Derivate für alles mögliche - etwa uneinbringliche Kredite - gibt."

Weinzinger: "Die Einführung einer allgemeinen Finanztransaktionssteuer hat sich nicht nur auf die EU zu beschränken, sondern speziell auch auf die USA. Das wäre ein wichtiger Schritt zur Eindämmung der Spekulationen auf den Finanzmärkten."

Der FPÖ-Finanzsprecher betonte abschließend, "dass diese Steuer von jedem Mitgliedsland einzuheben ist. Die daraus resultierenden Einkünfte müssen den nationalen Budgets zur Verfügung stehen und nicht dem zentralistischem Brüssel."

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