Fuhrmann: "Ich möchte keine Berufsjugendliche werden!"

Silvia Fuhrmann möchte ihr Amt als Bundesobfrau übergeben. Junge ÖVP nominiert auf Vorschlag von Fuhrmann den jungen Wiener Sebastian Kurz für den nächsten Bundestag

Wien, 4. Mai 2009 (OTS) In Anbetracht von insgesamt "10 Jahren Jugendpolitik habe ich vor längerer Zeit den persönlichen Entschluss gefasst, meine Funktion in jüngere Hände zu legen", so Silvia Fuhrmann heute Vormittag im Rahmen einer Pressekonferenz. "Ich habe einerseits personelle Weichenstellungen abklären und andererseits einen guten Zeitpunkt für eine geordnete Übergabe finden wollen, um meine Vorstellungen letztendlich der
Bundesleitung zu kommunizieren," so Fuhrmann weiter. Dazu habe sie für gestern Abend kurzfristig und gut vorbereitet eine Bundesleitungssitzung der Jungen ÖVP einberufen. Fuhrmann dazu:
"Ich habe meinen Freunden und Kollegen mitgeteilt, dass es mein Wunsch ist, noch vor dem Sommer, am 27. Juni, einen Bundestag einzuberufen, der in Eisenstadt stattfinden soll." ****

Zu diesem Entschluss hat sie einerseits ihre neue Verantwortung als Kultursprecherin der ÖVP bewogen, die sie mit viel Engagement für die Kunst- und Kulturschaffenden ausüben möchte und daher auch zeitlich gesehen Prioritätensetzungen notwendig sind. Andererseits ist es ihr Ansinnen, sich mit 27 Jahren auch Freiraum für ein zweites berufliches Standbein zu schaffen. "Nach 10 Jahren Jugendpolitik war es für mich an der Zeit, einen Generationenwechsel in der Jungen ÖVP einzuleiten", sagt Fuhrmann und weiter: "Ich will ja keine Berufsjugendliche werden!"

Für die Bundesleitung war der Entschluss der amtierenden Bundesobfrau sehr überraschend. "Wir danken Silvia für die hervorragende Arbeit für unsere Organisation. Sie ist gekennzeichnet durch inhaltliche und politische Erfolge aber auch gute Strukturarbeit innerhalb der Organisation. Silvia war immer direkt, angriffig und mutig, wenn es darum ging, sich für die Anliegen der Jungen stark zu machen. Dafür gebührt ihr unser Respekt und unsere Anerkennung", so die Landesvorsitzenden unisono.

Laut Fuhrmann gäbe es viele junge Talente im Funktionärskreis der Jungen ÖVP. Für ihre Nachfolge hat sie den jungen Wiener, Sebastian Kurz vorgesehen. Besonders aufgefallen sei ihr Kurz als neuer Landesobmann in Wien, da er frischen Wind in die Wiener Junge ÖVP gebracht habe. Nach einigen Vorgesprächen mit den Landesorganisationen wurde Sebastian Kurz bei der gestrigen Sitzung auf den Vorschlag von Silvia Fuhrmann hin für den 22. ordentlichen Bundestag der Jungen ÖVP nominiert. Dazu Fuhrmann: "Ich freue mich sehr, dass die Bundesleitung meinem Vorschlag gefolgt ist und bin mir sicher, dass Sebastian gute Arbeit leisten wird!"

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