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Landeskonferenz 2009 - Rückblick und Ausblick mit Weitblick

Linz (OTS) - Der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband Oberösterreich legte auf der Jahreskonferenz am 29. April seine Leistungsbilanz für Menschen vor, die etwas unternehmen und brachte gleichzeitig neue Vorschläge ein. Bundesrat Wolfgang Schimböck wurde mit einem sensationellen Wahlergebnis von 98,5 % als Landespräsident wieder gewählt.

Bei der Arbeit der Landesorganisation OÖ wurde der Serviceorientierung ein besonderer Stellenwert eingeräumt. Dabei war die Beratungstätigkeit für Neugründer in gewerberechtlichen Angelegenheiten sowie in Finanzierungsfragen ein besonderer Schwerpunkt. Darüber hinaus wurde von der Landesorganisation und den 12 Bezirken die von Landesparteiobmann LHStv. DI Erich Haider eingeleitete Initiative gegen den Ausverkauf der Energie AG massiv unterstützt. "Gerade angesichts der nachfolgenden Entwicklung an der Börse erwies sich dies als besonders vorausschauend", so Wirtschaftsverbandspräsident Bundesrat Wolfgang Schimböck.

Mehr Unterstützung für KMU. Die Landeskonferenz war jedoch nicht nur ein Anlass für eine Bilanz, sondern auch, um konkrete Anliegen zu formulieren und einzubringen. So fordert der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband mehr Unterstützung für kleinere und mittelgroße Unternehmen, wenn es um die Beratung bezüglich Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten geht. "Es wäre daher dringend notwendig, eine zentrale Stelle für Förder-Maßnahmen einzurichten. Dieses Wirtschaftsservice OÖ hätte auch die Aufgabe, bei der Inanspruchnahme von Förderinstrumenten, in administrativer Hinsicht und bei der Umsetzung Hilfestellung zu geben", so Schimböck weiter.

Ein weiteres Anliegen besteht im flächendeckenden Ausbau der angewandten Forschung und Entwicklung, weshalb eine Fachhochschule für das Innviertel gefordert wird. Durch die Grenznähe wären auch zahlreiche Synergien mit Bayern bzw. ein Chemieschwerpunkt wünschenswert, zumal das bayrische Chemiedreieck der drittgrößte Chemiestandort Deutschlands ist.

Günstigere Kredite für kleinere Unternehmen. Schließlich fordert der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband gerade angesichts der derzeitigen Krise, dass die "Basel II" Vorschriften - wie eigentlich vorgesehen - nicht für Kredite unter einer Million Euro zur Anwendung kommen. Dadurch könnten kleinere und mittlere Betriebe leichter zu günstigeren Krediten gelangen. Gleichzeitig sollen aber kreditfinanzierte Spekulationsgeschäfte verboten werden.

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