BZÖ-Strutz: Dauer der Asylverfahren völlig inakzeptabel

Fekter heillos überfordert - Personalaufstockung im Justiz- und Innenressort gefordert

Wien (OTS) - Heftige Kritik an ÖVP-Innenministerin Fekter übt BZÖ-Generalsekretär NAbg. Dr. Martin Strutz in Zusammenhang mit der Dauer der Asylverfahren. Laut aktueller Zahlen aus dem Innenministerium sind mit April 1.403 Verfahren länger als ein Jahr anhängig, davon 782 Verfahren länger als zwei Jahre, 558 Verfahren länger als drei Jahre, 361 Verfahren länger als vier Jahre, 230 Verfahren länger als fünf Jahre, 126 Verfahren länger als sechs Jahren, 61 Verfahren länger als sieben Jahre, 19 Verfahren länger als acht Jahre, sechs Verfahren länger als neun Jahre und 1 Verfahren länger als 10 Jahre.

"Diese lange Dauer der Asylverfahren ist für die Österreicher und die Asylwerber absolut unzumutbar. Ich fordere, daher dass statt der von der rot-schwarzen Bundesregierung beschlossenen Personalkürzungen im Justiz- und Innenressort eine Personalaufstockung erfolgt, damit die Verfahren rascher abgewickelt werden können", betont Strutz.

"ÖVP-Innenministerin Fekter ist in ihrem Bereich heillos überfordert, was nicht nur der Fall der Familie Zogaj zeigt. Denn offensichtlich gibt es in Österreich hunderte ähnlich Fälle, wo Asylverfahren nicht abgewickelt oder mutwillig in die Länge gezogen werden", so Strutz.

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