Kickl: BZÖ-"Überraschungskandidaten" überraschen niemanden, der Stadler kennt

Wien (OTS) - "Jeder, der Herrn Stadler einigermaßen kennt, wird
von seinen neuen Mitstreitern keineswegs überrascht sein", erklärte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl zur BZÖ-Präsentation seiner EU-Kandidaten. Der freiheitliche Generalsekretär ortete unter anderem ein verheerendes Signal darin, angesichts der internationalen Finanzkrise, die großteils durch die Banken verursacht worden sei, nun ausgerechnet einen Banker an dritter Stelle für das Europaparlament kandidieren zu lassen. Das BZÖ wolle aber offenbar kein sozialeres Europa, sondern lasse sich nun in noch stärkerem Maß von neoliberalen Kräften vereinnahmen. "Damit hat das BZÖ schon am Beginn des Wahlkampfes jegliche Form von Bürgernähe oder EU-kritischer Haltung verspielt", so Kickl weiter. Andreas Mölzer bleibe damit die einzige glaubwürdige Kraft, die sich für österreichische Interessen in Brüssel einsetze. Das BZÖ habe sich dagegen mit diesem Schritt endgültig als Filialbetrieb der ÖVP geoutet. Das zeige alleine schon die Selbstdarstellung des EU-Kandidaten Matthäus Thun-Hohenstein als "erzschwarz", so Kickl abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0013