FP-Zanger: "Mega-Verluste und Mega-Prämien bei der ÖBB!"

Wien (OTS) - Der steirische Landesparteiobmann-Stellvertreter Wolfgang Zanger, Mitglied im Finanzausschuss, kann über die aktuelle ÖBB-Bilanz nur verständnislos den Kopf schütteln: "Bei 966 Millionen Euro Gesamtverlust im vergangenen Geschäftsjahr schütten die ÖBB fette Prämien an ihre Manager aus!".

Der obersteirische Abgeordnete versteht die Welt der ÖBB nicht: Auf der einen Seite wurde ein Rekordverlust "erwirtschaftet", auf der anderen Seite wird die Management-Ebene mit dicken Prämien "belohnt" - eine Entwicklung, die für Zanger die falschen Konsequenzen zeigt:
"Bei einem derart hohen Verlust müssen alle Bonifikationen mit sofortiger Wirkung eingestellt werden!".

Die hohen Verluste der ÖBB, die von misslungenen Spekulationsgeschäften herrühren, zeigen für Zanger, dass "derartig riskante Spekulationsgeschäfte in Zukunft nicht mehr durchgeführt werden dürfen!". 660 Millionen Euro hat man bei der ÖBB damit in den Sand gesetzt.

Spüren muss diese vergeigten Spekulationsgeschäfte nun auch der Endverbraucher. Zanger, auch Konsumentenschutzsprecher der FPÖ: "Die Ticketpreise wurden um fünf Prozent erhöht - der Kunde damit wieder einmal zur Kasse gebeten. Dass diese Gesamtverluste zu Preiserhöhungen auf Kosten der Konsumenten führen, ist untragbar und eine absolute Frechheit!".

Sorgen bereitet dem Mitglied im Finanzausschuss die Situation der Arbeitnehmer, die solch missglückte Spekulationsgeschäfte der Management-Ebene immer als erste zu spüren bekommen: "Anstatt Prämien an Manager auszuzahlen sollte man sich bei den ÖBB darüber den Kopf zerbrechen alle vorhandenen Arbeitsplätze zu sichern". Für den im Murtal beheimateten Abgeordneten haben "vor allem der Erhalt aller Arbeitsplätze in der Region - also Knittelfeld, Leoben und Bruck -oberste Priorität!".

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