Gaßner: SPÖ unterstützt IG-Milchforderungen im Parlament

Gefährliche Milchkrise soll durch Allparteieneinigung im Parlament entschärft werden

Wien (SK) - "Jetzt muss auf parlamentarischer Ebene die
gesetzliche Grundlage für einen fairen Milchpreis geschaffen werden und die Milchmarktordnung geändert werden", erklärte SPÖ-Landwirtschaftssprecher Kurt Gaßner nach der gestrigen Milchbauerndemonstration, an der über 1.500 Bäuerinnen und Bauern in Wien teilgenommen haben. Die von der IG-Milch organisierten Demonstration machte einmal mehr auf die Notwendigkeit aufmerksam, den Milchstandort Österreich zu sichern. Zufrieden zeigte sich Gaßner über die parteiübergreifende Solidarität mit den Forderungen der IG-Milchbauern. "Alle bei der Kundgebung anwesenden Agrarsprecher sind sich einig, nun muss die Unterstützung Ausdruck in dem von Landwirtschaftsausschussvorsitzenden Grillitsch vorzulegenden Initiativantrag finden. Dieser soll alle Forderungen der IG-Milch beinhalten", betonte Gaßner gegenüber dem SPÖ-Pressedienst am Donnerstag. ****

Die Forderungen der IG-Milch decken sich mit den Forderungen der SPÖ für einen fairen Milchpreis und gerechtes Einkommen auf den Bauernhöfen in Österreich, weil damit Arbeitsplätze in den ländlichen Regionen gesichert werden. Die sozialdemokratischen Vorschläge, die von der SPÖ bereits am 22. April dem Landwirtschaftsministerium übermittelt wurden, enthalten bereits die wichtigsten Vorschläge und Lösungen für die künftigen Maßnahmen zur Verbesserung der Situation der heimischen Milchbauern. "Nach den gestrigen Aussagen der anwesenden Agrarsprecher bei den demonstrierenden Milchbäuerinnen und Milchbauern sollte uns eine gemeinsame Lösung in kurzer Zeit gelingen und damit den Bäuerinnen und Bauern wieder Zuversicht auf ihren Höfen geben", so Gaßner abschließend. (Schluss) ps/mp

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