IG-Milch-Pionier Michael Steiner ist Spitzenkandidat des steirischen BZÖ zur EU-Wahl

Einzige Alternative zu Schreibtischtätern und Technokraten von SPÖ, ÖVP und FPÖ - weitere Kandidaten Marc Pommer-Gutschy, Waltraud Mayer, Georg Schröck und Mario Fößl

Graz (OTS) - Der steirische BZÖ-Chef, Abg. Gerald Grosz stellte heute im Rahmen einer Pressekonferenz in Graz die vom Landesbündnisteam einstimmig beschlossene Kandidatenliste des steirischen BZÖ zur Europawahl vor. Spitzenkandidat ist der bekannte Ennstaler Biobauer und IG-Milch-Pionier Ing. Michael Steiner.

"Gerade in einer Zeit wo die lasche Lebensmittelpolitik der EU es zulässt, dass Konzerne unsere Nahrungsmittel schlichtweg vergiften, Bauern in den Ruin treiben und die österreichische Politik - allen voran das ÖVP-Bündesystem - dieses Treiben noch unterstützt, ist es wichtig, ein Zeichen zu setzen. Michael Steiner ist ein ehrlicher, aufrechter und anständiger Bauer. Er ist ein Pionier der IG-Milch, ein Kämpfer für eine gerecht entlohnte Bauern, saubere Landwirtschaft und ein Biobauer, der stets alle Möglichkeiten und Methoden forciert hat, einen besseren Milchpreis zu erreichen. Wir brauchen keine realitätsfremden Schreibtischtäter und abgehobenen Funktionäre, die vom Leben der Menschen nichts verstehen, wie es zumindest die steirischen Kandidaten von SPÖ, ÖVP und FPÖ sind, sondern wahrhaftige Vertreter eines Standes, der unter der Brüsseler Verwaltung die letzten Jahre am meisten gelitten hat", so der steirische Bündnischef.

"Andere haben wohl dotierte EU-Mitarbeiter, lasche und hörige EU-Abgeordnete oder realitätsfremde "Schicki-Micki-KandidatInnen", die schon allein personell die Abgehobenheit des EU-Systems repräsentieren. Wir haben Menschen und Volksvertreter auf unserer Liste, die die Sorgen und Nöte ihrer Landsleute kennen und verstehen", so Grosz.

Mit der 54-jährigen Murauer Behindertenbetreuerin Waltraud Mayer stelle das steirische BZÖ eine starke Frau mit hoher sozialer Kompetenz auf. Mit dem 18-jährigen Deutschlandsberger Marc Pommer, dem 31-jährigen Grazer Gemeinderat Georg Schröck und dem 32-jährigen Feldbacher Justizwachebeamten Mario Fößl gibt es weitere junge und dynamische Kandidaten. "Wenn ich mir die Kandidaten von SPÖ, ÖVP und FPÖ ansehe, gewinne ich den Eindruck, dass das Sprichwort "Hast Du einen Opa, schick in nach Europa" nach wie vor Gültigkeit hat", so Grosz.

Die ebenfalls kandidierende Grazer Unternehmerin Marina Soral sei vor allem eine Vertreterin der steirischen Kleinunternehmer, die unter der aktuellen Wirtschaftskrise am meisten leiden. "Die Klein- und Mittelbetriebe unseres Landes haben keine Lobby, wie Banken und Konzerne. Dies muss sich ändern", so Soral.

"Wir möchten mutige Steirer in Brüssel und keine mutigen Brüsseler in der Steiermark. Es ist nicht die Aufgabe der EU-Abgeordneten, den Steirern im Nachhinein zu übermitteln, was die Funktionärskasten in der EU beschlossen haben. Die steirischen Interessen dürfen in Brüssel nicht mehr überhört werden. Besonders eine gerechte Entlohnung der Landwirtschaft und der Kampf gegen die europäischen Lebensmittelkonzerne müssen Ziel unserer Bewegung sein", so Steiner.

"Das BZÖ steht mit seinem Bundesspitzenkandidaten Ewald Stadler innerhalb der EU vor allem für wirtschaftliche Kompetenz und soziale Fairness. Ein wesentliches Anliegen ist ihm, in der Klima- und Energiepolitik neue autarke Wege zu beschreiten. Eine gentechnikfreie und saubere Landwirtschaft ist für ihn oberste Prämisse", so Steiner.

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