Leitl-Appell zum 1. Mai: Arbeit für die Jugend schaffen!

WKÖ-Präsident will Arbeit für Jugend fördern, nicht Arbeitslosigkeit - konkrete Vorschläge der Wirtschaftskammer - Kombination von Arbeit und Bildung verbessert Chancen

Wien (PWK331) - "Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise müssen wir alles tun, um Arbeitsplätze für die jungen Menschen zu sichern bzw. zu schaffen. Wenn es kein Wachstum gibt, zahlt vor allem die Jugend drauf. Hier müssen wir rechtzeitig, auch mit unkonventionellen Maßnahmen, gegensteuern. ‚Give youth a chance‘ heißt das Motto. Ziel muss sein, Beschäftigung möglichst zu halten und Arbeit zu fördern, nicht Arbeitslosigkeit. "
WKÖ-Präsident Christoph Leitl appelliert deshalb an die Betriebe, trotz rückläufiger Aufträge nicht beim Angebot an Lehrstellen zu sparen.

"Wir werden beim Wirtschaftsaufschwung nach der Krise wieder dringend gut ausgebildete Fachkräfte brauchen. Und mit der neuen Lehrlingsförderung gibt es eine sehr attraktive Unterstützung der Firmen bei der Lehrausbildung", so Leitl.

Eine weitere Beschäftigungsmöglichkeit wäre für Leitl in Anlehnung an die Bildungskarenz eine Bildungsteilzeit, bei der Teilzeit mit Ausbildung kombiniert werden kann: "Halb arbeiten, halb sich weiter qualifizieren. Die jetzige außergewöhnliche Situation erfordert auch außergewöhnliche Maßnahmen. Aber es ist besser, mit einem Fuß am Arbeitsmarkt zu sein als mit beiden Beinen in der Arbeitslosigkeit."

Zudem schlägt die Wirtschaftskammer eine Lohnnebenkostenbefreiung für den ersten jungen Mitarbeiter vor. Leitl: "Da bekommen Arbeitslose bis 25 Jahre die Chance auf einen Job. Und andererseits könnten Ein-Personen-Unternehmen wachsen und zu Zwei-Personen-Unternehmen werden." (RH)

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