Ausländische Firmen dürfen Transportleistungen in Österreich erbringen

Kabotageverbot entfällt ab 1. Mai für sieben Beitrittsländer

Wien (PWK330) - Verkehrsunternehmen aus der Slowakei, Tschechien, Ungarn, Polen sowie den drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen dürfen ab morgen, 1. Mai, Transportleistungen innerhalb Österreichs erbringen. Damit entfällt das sogenannte Kabotageverbot für diese sieben Beitrittsländer.

Als Kabotage bezeichnet man das Erbringen von Transportdienstleistungen innerhalb eines Landes durch ein ausländisches Verkehrsunternehmen. Einen Antrag dazu stellt man in Österreich beim Verkehrsministerium über ein sogenanntes Kontrollblatt. Kabotagetätigkeiten dürfen höchstens an 30 Tagen innerhalb des Gültigkeitszeitraumes von 60 Tagen im Kalenderjahr durchgeführt werden.
Von den Nachbarländern führten bisher vor allem Unternehmen aus Deutschland und Slowenien Transportleistungen im Rahmen der Kabotage durch.

Um illegale Praktiken zu verhindern, kontrolliert die österreichische Exekutive diese Transportart verstärkt.
Geänderte Bestimmungen für österreichische Unternehmen gelten ab Mai auch in Ungarn und Italien. (IP)

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