AK: Tägliches Spritpreismonitoring beim Wirtschaftsministerium wieder einführen

AutofahrerInnen würden Preise besser nachvollziehen können

Wien (OTS) - Gerade vor Ferien oder verlängerten Wochenenden zeigt sich immer wieder, dass die Spritpreise nach oben springen. Die Preise sollen für KonsumentInnen wieder durchschaubar und die Preisentwicklungen transparenter und besser nachvollziehbar werden. Daher verlangt die AK, dass das Wirtschaftsministerium das tägliche Spritpreismonitoring wieder einführt. Damit sich die AutofahrerInnen auch auf die Preise verlassen können, fordert die AK eine wirksame Änderung im Preisgesetz: Die Preise müssen zumindest zwei Tage lang halten, Preissenkungen sind davon ausgenommen - sie müssen sofort weitergegeben werden.

Nachdem die Mineralölunternehmen im Rekordpreis-Sommer 2008 und nach der Spritpreisuntersuchung der Bundeswettbewerbsbehörde unter großem Druck gestanden sind, hat der Fachverband der Mineralölindustrie mit dem Wirtschaftsministerium eine freiwillige tägliche Preismeldung der österreichweiten Durchschnittspreise vereinbart. Zuvor gab es wöchentliche Preismeldungen für den EU-Monitor. Veröffentlicht wurden diese Preismeldungen im Treibstoffpreismonitor auf der Homepage des Wirtschaftsministeriums www.bmwfj.gv.at. Die Vereinbarung galt nur für drei Monate - und so gibt es seit 20. Dezember 2008 wiederum nur wöchentliche Preismeldungen. Die wöchentlichen Meldungen geben aber keine Auskunft über mögliche Preissprünge vor Reisewellen. Täglich fließen rund 30 Millionen Liter Benzin und Diesel in die Tanks der österreichischen AutofahrerInnen. Eine Spritpreiserhöhung von einem Cent kostet die AutofahrerInnen damit täglich rund 300.000 Euro zusätzlich.

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