VOR-Tariferhöhung muss verhindert werden!

AKNÖ-Staudinger: PendlerInnen dürfen nicht noch mehr belastet werden

Wien (OTS) - Wien (AKNÖ) - "Die geplante Tariferhöhung für Bahn-und Busverbindungen im Verkehrsverbund Ost ist ein Schlag ins Gesicht der rund 240.000 PendlerInnen in Niederösterreich", ärgert sich AKNÖ-Präsident Josef Staudinger. Der VOR kündigte an, mit 1. Juli die Tarife für Zeitkarten um durchschnittlich 4,9 Prozent zu erhöhen. "Angesichts der wirtschaftlichen Lage und dem Wissen darüber, dass derzeit Unterstützungen in Milliardenhöhe etwa den Banken zukommen, klingt es wie Hohn, wenn die Verantwortlichen von moderaten Tarifanpassungen sprechen", so Staudinger. Er fordert von der öffentlichen Hand, die ja in Form von Ländern und Bund im Verbund als Gesellschafter tätig ist, sich ein Beispiel an Wien zu nehmen. Dort werden lediglich die Preise für Einzelfahrkarten geringfügig angehoben, nicht aber jene der Monats- und Jahreskarten. In den letzten Jahren hätte es ohnehin bereits genug Tariferhöhungen bei den ÖBB gegeben, während die PendlerInnen bislang vergeblich auf einen entsprechend besseren Service, geschweige denn bessere Verbindungen warteten.
Für Staudinger steht fest: "ArbeitnehmerInnen und insbesondere die PendlerInnen haben wegen der wirtschaftlichen Situation schon genug Sorgen. Ich fordere daher die öffentliche Hand auf, die geplanten Erhöhungen zumindest zeitlich beschränkt auszusetzen."

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