Johannes Hahn auf Burgenland-Besuch: Wissen schafft Arbeit!

Wissenschaftsminister besucht Europäisches Zentrum für erneuerbare Energie sowie Kompetenzzentrum Optoelektronik

Güssing (OTS) - Wissenschaftsminister Johannes Hahn absolviert heute einen Bundesländertag im Burgenland. Auf dem Programm steht u.a. ein Besuch des Europäischen Zentrums für erneuerbare Energie in Güssing, anschließend ist der Minister im Kompetenzzentrum Optoelektronik in Jennersdorf zu Gast. "Diese beiden Vorzeigeprojekte stellen eindrucksvoll unter Beweis: Wissen schafft Arbeit. Alleine im Bezirk Güssing wurden in den vergangenen zehn Jahren rund 1.000 Arbeitsplätze geschaffen. Der Wissensstandort stärkt also den Wirtschaftsstandort und umgekehrt", so der Minister in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit LH-Stv. und Landesparteiobmann Franz Steindl. Den Abschluss des Burgenland-Tages bildet der Antrittsbesuch bei Landeshauptmann Hans Niessl.

"Eine gute, fundierte Ausbildung steigert die Chancen am Arbeitsmarkt deutlich", betont der Minister. Bildung erweise sich als die beste Arbeitslosenversicherung. "Daher müssen wir gerade jetzt in Bildung und Ausbildung investieren", bekräftigt Johannes Hahn. Ein Blick auf die Arbeitsmarktdaten zeigt: Bei den Universitäts-Absolvent/innen beträgt die Arbeitslosenquote 2,2 Prozent. Bei den FH-Absolvent/innen liegt die Quote sogar bei nur knapp 0,4 Prozent.

Derzeit studieren mehr als 5.000 Burgenländer/innen an den österreichischen Universitäten. Rund 1.200 Burgenländer/innen studieren an den österreichischen Fachhochschulen, davon 451 im Burgenland selbst. Gerade die Fachhochschulen sind als "regionale Bildungsanbieter" sehr zentral, um auch die Bedürfnisse der regionalen Unternehmen abzudecken.
Die 1994 eingerichteten Fachhochschulstudiengänge in Eisenstadt und Pinkafeld stellen die "Erfolgsgeschichte Fachhochschule" eindrucksvoll unter Beweis, so der Minister. Die Zahl der Studienanfänger/innen wurde im Vergleich zu 2002 um knapp 60 Prozent gesteigert, die Studierendenzahl wuchs im selben Zeitraum um rund 50 Prozent.

"Die Finanzierung der Fachhochschulen ist gesichert", so der Minister mit Blick auf die aktuellen Budgetzahlen. Die Studienplatzfinanzierung wird mit Herbst durchschnittlich um 13,7 Prozent erhöht. Die Fachhochschulstudiengänge im Burgenland konnten in den vergangenen Jahren zudem auf steigende Förderungen bauen: Im Jahr 2002 standen knapp 5,2 Millionen Euro zur Verfügung, 2008 waren es bereits 8,9 Millionen Euro. "Also auch hier ein schönes Plus", so Hahn. Er verwies weiters darauf, dass das nächste FH-Forschungsforum in Pinkafeld stattfindet.

Die Schaffung von Arbeitsplätzen strich der Minister auch im Zusammengang mit der Forschungsförderung hervor. So wurden beispielsweise durch die 170 Förderzusagen des Austria Wirtschaftsservice (AWS) im Jahr 2008 im Burgenland 862 Arbeitsplätze neu geschaffen und mehr als 2.500 Arbeitsplätze gesichert.

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