1. Mai - Tag der Arbeit: Respekt und gleiche Bedingungen am Arbeitsplatz

Traschkowitsch: Für viele Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender-Personen keine Realität

Wien (SK) - "Trotz vorhandener Gesetzgebung werden noch immer
viele Homo-, Bisexuelle und Transgender-Personen im Arbeitsleben diskriminiert und benachteiligt. Auch abseits der sexuellen Orientierung gibt es ein breites Spektrum an Ungleichbehandlungen. In diesem Zusammenhang sei einmal ganz deutlich erwähnt, dass es auch unglaublich viele Diskriminierungen aufgrund von HIV und Aids gibt. Warum betone ich das so? Weil dies noch viel mehr tabuisiert wird, als alles andere in Zusammenhang mit Ausgrenzungen und Benachteiligungen. Hier bedarf es besonders viel Engagement und intensive Sensibilisierungsmaßnahmen", so Bezirksrat Peter Traschkowitsch, Bundes- und Wiener Landesvorsitzender der SoHo (Sozialdemokratie und Homosexualität) heute gegenüber dem SPÖ Pressedienst. ****

"Egal ob ArbeiterIn, AngestellteR oder ManagerIn, Teilzeitkraft oder BeamtIn, auch Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender-Personen müssen am Arbeitsplatz gleiche Bedingungen und Rechte haben. Dieses Ziel zu erreichen, ist auch Anliegen der Arbeiterkammer und der Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen. Gerade den unzähligen BetriebsrätInnen und FunktionärInnen ist es ein besonderes Anliegen, Diskriminierung am Arbeitsplatz zu verhindern. Wichtig dabei ist auch, das Bewusstsein für positive Arbeitsbedingungen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Personen zu schaffen. AdressatInnen sind hierbei ArbeitnehmerInnen genauso wie ArbeitgeberInnen, nicht zu vergessen aber auch die Arbeitsmarktverwaltung", betonte Traschkowitsch.

"EGB (Europäischer Gewerkschaftsbund) und ILO (Internationale Arbeitsorganisation) empfehlen unisono nicht nur durch Gesetzgebungen die Diskriminierung zu verbieten, sondern auch die Bindung der öffentlichen Auftragsvergabe an die Einhaltung dieser Diskriminierungsverbote, um Gleichberechtigung zu fördern. Es freut mich, dass sich gerade unsere sozialdemokratischen Regierungsmitglieder, gemeinsam mit der Arbeiterkammer und den Gewerkschaften intensiv für Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-ArbeitnehmerInnen einsetzen. Dazu gehört auch der Einsatz für ein Lebenspartnerschaftsgesetz mit allen Rechten und Pflichten - und das ist auch gut so", bekräftigte Peter Traschkowitsch abschließend. (Schluss) df/mp

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