FPÖ-Königshofer: Kopfschütteln über die generöse Behandlung von Verlustbanken durch die Republik Österreich

FPÖ verlangt Aktienanteile der US-Firma Cerberus an der BAWAG-PSK für die Republik Österreich zu erwerben

Wien (OTS) - Kopfschütteln löst bei FPÖ-NAbg. DDr. Werner Königshofer die generöse Behandlung von Hypo Alpe-Adria, Kommunalkredit, Volksbank und BAWAG-PSK durch die Republik, namentlich durch Finanzminister Josef Pröll aus. Anstatt jene Bankmanager, die für Spekulationsverluste in Milliardenhöhe verantwortlich zeichneten, in Haft zu nehmen, wie das Helmut Elsner geschehen sei, würden sie vom Finanzminister noch mit Beteiligungskapital und Staatsgarantien belohnt, so Königshofer.

"Besonders unverantwortlich ist dieses Vorgehen bei Instituten in ausländischer Hand, wie HAA und BAWAG-PSK", ärgert sich Königshofer. Für letztere schlägt er vor, statt Beteiligungsverhandlungen echte Kauf- und Übernahmeverhandlungen mit dem Mehrheitseigentümer, dem US-Fonds Cerberus, zu führen. Mit dem Kauf ihrer Hausbank könnte die Republik am österreichischen Finanz- und Kreditmarkt tätig werden und eine Vorreiterrolle im Bereich Zahlungsverkehr übernehmen. "Die wäre eine vernünftige Lösung in der gegenwärtigen Finanzkrise", sagt Königshofer. Die FPÖ verlange in einem Entschließungsantrag, "im Rahmen des Finanzmarktstabilisierungsgesetzes jene Maßnahmen zu treffen, die notwendig sind, um die Aktienanteile der US-Firma Cerberus an der BAWAG-PSK für die Republik Österreich zu erwerben."

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