Sparkling Science: Projekte können ab sofort eingereicht werden

Johannes Hahn setzt auf Nachwuchsförderung

Wien (OTS) - Die Einsteins von morgen fördern! Sparkling Science, eine im Jahr 2007 vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMWF) ins Leben gerufene Initiative, unterstützt Projekte aller wissen-schaftlichen Disziplinen, in denen Schülerinnen und Schüler direkt und aktiv an wissenschaftlichen Projekten mitarbeiten. Ab sofort können zum zweiten Mal Projekte zur Förderung eingereicht werden.

"Es ist mir ein großes Anliegen, Neugier und Faszination für Wissenschaft und Forschung bei Kindern und Jugendlichen bereits möglichst früh zu wecken", so Wissenschaftsminister Johannes Hahn. "Mit dem Forschungsprogramm Sparkling Science beschreiten wir einen unkonventionellen und in Europa einzigartigen Weg, um unseren wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern", so der Minister. Die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Schule bringt für beide Seiten einen großen Mehrwert: Die Wissenschaft profitiert von den innovativen Ideen und erfrischenden Beiträgen der Jugendlichen. Und die Jugendlichen bekommen bereits früh einen einzigartigen Zugang und Einblick in die Welt der Wissenschaft und Forschung.

Wie gehen Vogelarten mit den sich verändernden Klimabedingungen um? Wie setzen sich Jugendliche mit unterschiedlichen kulturellen und sozialen Hintergründen mit der österreichischen und ihrer eigenen Geschichte auseinander? Und wie beeinflussen Medien und Technologien die Werte-Orientierung von Jugendlichen? - Dies sind nur drei der Forschungsfragen, die österreichische Schülerinnen und Schüler derzeit im Rahmen des Programms Sparkling Science untersuchen. Sie stehen stellvertretend für die insgesamt 58 aus der ersten Ausschreibung des Programms hervorgegangenen Projekte, an denen seit Beginn des Schuljahres mehr als 7.100 engagierte Jungforscher/innen gemeinsam mit 370 Wissenschafter/innen arbeiten.

Von 30. April bis 2. Juni, 12.00 Uhr, haben Forschungseinrichtungen und Schulen nun zum zweiten Mal die Möglichkeit, Projekte zur Förderung einzureichen.

Wissenschaft ruft Schule

Antragsteller/innen stehen hierfür zwei verschiedene Förderschienen zur Verfügung. Im Rahmen der 1. Förderschiene sind universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Fachhochschulen, Pädagogische Hochschulen und Museen eingeladen, gemeinsam mit Schulen Forschungsanträge einzureichen. Besonders willkommen - allerdings keine Voraussetzung - im Sinne einer Internationalisierung ist auch die Einbindung von ausländischen Partnern, sowohl im Bereich der Wissenschaft, als auch ausländische Schulen. Die maximale Förderhöhe liegt bei bis zu 170.000 Euro. Zusätzlich werden an Projekte die spezielle genderspezifische Schwerpunkte und Maßnahmen zur Förderung von Frauen setzen, zweckgebundene Mittel vergeben. Die Dauer der Projekte sollte zwei Jahre nicht überschreiten.

Eingereicht werden können Projekte aus allen Forschungsfeldern und wissenschaftlichen Disziplinen. Förderbar sind aber ausschließlich Projekte, die den neuesten Stand der Wissenschaft in den entsprechenden Forschungsfeldern berücksichtigen und in denen Schüler/innen aktiv mitarbeiten und inhaltlich relevante Beiträge zur Erreichung der Forschungsziele einbringen. Die Auswahl der geförderten Konzepte erfolgt bis spätestens Mitte August im Rahmen eines internationalen Begutachtungsverfahrens, an welchem Wissenschafter/innen und Lehrer/innen mitwirken. Damit können die ersten Forschungsvorbereitungen noch rechtzeitig vor Beginn des nächsten Schuljahres starten.

Schule ruft Wissenschaft

Im Rahmen der zweiten Förderschiene prämiert das BMWF zum zweiten Mal Konzepte für Schulforschungsprojekte, in welchen Schüler/innen mit Wissenschafter/innen zusammen-arbeiten und deren Forschungsaktivitäten unterstützen. Einreichberechtigt hierfür sind Schulen aller Schultypen, ob öffentlich oder privat. Als Belohnung für die 30 höchstbewerteten Projektkonzepte winken Auszeichnungen sowie Forschungsprämien von jeweils bis zu 5.000 Euro.

Einzigartige Nachwuchsförderung

Sparkling Science ist eine europaweit einzigartige Nachwuchsförderung. Jugendliche werden im Rahmen der geförderten Projekte erstmals nicht nur als Zuschauer/innen eingebunden, sondern übernehmen aktiv Teilbereiche der Forschung und bearbeiten diese eigenständig. Als Juniorkolleg/innen bringen die Schülerinnen und Schüler wichtige Anregungen in den Forschungsansatz ein, sie wirken an der Konzeption und Durchführung von Untersuchungen mit, machen Befragungen, erheben Daten, interpretieren diese gemeinsam mit den Wissenschafter/innen und stellen die Ergebnisse an Schulen, an Universitäten und sogar bei wissenschaftlichen Tagungen vor.
Diese Kombination hochwertiger Forschung mit Nachwuchsförderung bereits an der Schnittstelle zwischen Schule und Universität erweist sich als außerordentlich erfolgreiches win-win Modell, das Barrieren abbaut und aus dem bleibende institutionelle Partnerschaften entstehen. Rückmeldungen aus den laufenden Projekten sind äußerst positiv und die bevorstehende zweite Ausschreibung des Programms wird bereits mit großem Interesse erwartet. Alle Unterlagen zur Ausschreibung können direkt auf www.sparklingscience.at herunter geladen werden.

Nähere Informationen zur 2. Ausschreibung und den derzeit geförderten Projekten:
Unter: www.sparklingscience.at. Hier finden sich zu jedem Projekt Bilder, Texte und Zitate der beteiligten Schüler/innen, Wissenschafter/innen und Lehrer/innen. Auch das Logo kann in druckfähiger Auflösung im Bereich Infos und Downloads herunter geladen werden.
Alle Informationen können auch bei der Förderabwicklungsstelle der OeAD-GmbH unter 01 4277 28112 oder via E-mail an petra.siegele@oead.at angefordert werden.

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Minoritenplatz 5, 1014 Wien
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Tel.: +43/1/53120-9007

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