VP-Praniess-Kastner: Behinderte Menschen werden doppelt zur Kasse gebeten

Was in München funktioniert, wird im roten Wien nicht einmal diskutiert

Wien (OTS) - "Die SP-Stadtregierung ist vom ersten Platz Wiens in der Mercer - Studie mittlerweile derart benebelt, dass sie nun offenbar felsenfest davon überzeugt ist, nichts mehr für die Verbesserung der Lebenssituation behinderter Menschen in dieser Stadt tun zu müssen", wundert sich die Sprecherin für Menschen mit Behinderung der ÖVP Wien, Gemeinderätin Karin Praniess-Kastner. Anders sei es nicht zu erklären, wieso dem VP-Beschlussantrag zum Thema "freier Eintritt für Begleitpersonen behinderter Menschen in Kultur- und Freizeiteinrichtungen" von der Mehrheitsfraktion in der gestrigen Sitzung des Wiener Gemeinderates die Zuweisung an die Fachausschüsse der jeweiligen Geschäftsgruppen verweigert wurde.

"Die von uns erhobene Forderung, dass Begleitpersonen von Menschen mit Behinderung für den Besuch von Museen, Bädern, Theatern und dergleichen keine eigene Eintrittskarte kaufen müssen, ist in Deutschland - etwa München - seit Jahren gelebte Praxis. Ich frage mich wirklich, welches Kultur- bzw. Freizeitverständnis die Wiener Sozialdemokratie Menschen mit Behinderung mit dieser Justament-Aktion vermitteln will", so Praniess-Kastner abschließend.

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