FPÖ-Lausch zur ÖBB-Bilanz: Niederösterreichs Pendler bluten für Vorstandsspekulation

Bures muss durchgreifen, statt auf Werbemillionen zu schielen!

Wien (OTS) - FPÖ-Nabg. Christian Lausch äußerte sich heute zu den Auswirkungen der katastrophalen Zahlen der ÖBB-Bilanz auf Niederösterreich. Niederösterreich bekomme ständig Sparmaßnahmen der ÖBB zu spüren - nach dem Rekordverlust seien nun neue Sparmaßnahmen zu befürchten.

Durch die Preissteigerung und die Stilllegung von Strecken seien zahlreiche niederösterreichische Pendler betroffen, die Postenstreichung von Fahrdienstleitern werde neue Geisterbahnhöfe schaffen, vermutet Lausch. Jedoch gibt er zu bedenken: "Selbst wenn alle 2.400 Fahrdienstleiter Österreichs eingespart würden, könnten die Spekulanten im ÖBB-Vorstand nicht einmal 10% von dem Loch stopfen, das sie in das Jahresergebnis gerissen haben! Die Milliarde, die in den Sand gesetzt wurde, trifft aber wieder nicht die Spekulationskaiser im ÖBB-Vorstand. Stattdessen werden Pendler und ÖBB-Bedienstete bluten", prangert Lausch an.

Große Versäumnisse sieht Lausch auch im Ministerium. "Statt die Schuldigen endlich zur Verantwortung zu ziehen, interessiert sich Bures nur dafür, mit Werbemillionen aus der ÖBB-Kasse für freundliche Berichterstattung ausgesuchter Medien zu sorgen", kritisiert der FPÖ-Abgeordnete die Ministerin scharf. Statt, wie ihr Amtsvorgänger Faymann, nur auf den schönen Schein zu achten, solle sie das Ergebnis als Alarmsignal verstehen und jene Vorstände zur Verantwortung ziehen, die die höchsten Spekulationsverluste zu verantworten haben, so Lausch abschließend.

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