Haimbuchner zu ÖBB-Abzocke: Manager kassieren und verspekulieren - Zeche für fast 1 Mrd. Verlust müssen Bahnkunden bezahlen

"Wo bleibt Aufschrei von Erich Haider, der mit 'Gerechtigkeit statt Gier' durch die Lande zieht?"

Wien (OTS) - Heftige Kritik übte heute der Landesparteiobmann-Stellvertreter der FPÖ Oberösterreich und Spitzenkandidat der FPÖ zur Landtagswahl, NAbg. Dr. Manfred Haimbuchner an den angekündigten Preissteigerungen für Bahnkunden um fast 5 Prozent am 1. Juli: "Fette Bonuszahlungen unter Duldung der SPÖ werden an die ÖBB-Manager ausgezahlt, die nachweislich das Geld der Bundesbahnen verspekuliert haben. Die Rechnung bekommen nun die Bahnkunden präsentiert: Sie dürfen für die rote Misswirtschaft und für fast 1 Milliarde Verlust im Jahr 2008 - davon allein 500 Millionen durch Spekulationsgeschäfte - die Zeche bezahlen!" Die FPÖ sagt klar Nein zu dieser zusätzlichen Belastung für die Bürger - vor allem für Junge, Pendler und ältere Personen.

"Wo bleibt hier die Kritik von SPÖ-Landesvorsitzenden Erich Haider? Immerhin tourt er ja mit dem Motto 'Gerechtigkeit statt Gier' durch die Lande. Er wäre gut beraten, sich in Wien bei seinen Genossen nicht nur als Landesvorsitzender, sondern auch als Verkehrsreferent des Landes OÖ dafür einzusetzen, dass es endlich zu einem Ende der Belastungswelle für die Bürger kommt. Denn immerhin trägt die Verantwortung dafür die rote Verkehrsministerin Bures. Die SPÖ setzt mit dieser Preissteigerung ungebremst und ungeniert den Belastungskurs für die Menschen in diesem Land fort. Wo bleibt da das soziale Gewissen der SPÖ?", so der FPÖ-Spitzenkandidat. "Von Gerechtigkeit gegenüber den Menschen ist hier keine Spur zu erkennen."

"Anstatt die Bahnkunden mit Preiserhöhungen in dieser Wirtschaftskrise zu belasten, ist es höchst an der Zeit, dass es in den ÖBB-Chefetagen Konsequenzen gibt. Viele Pendler sind auf Grund der hohen Spritpreise auf den öffentlichen Verkehr umgestiegen und müssen nun auch hier tiefer in die Tasche greifen. Die Fahrt zum Arbeitsplatz und nach Hause muss für den Bürger leistbar sein. Andernfalls drohen der Wirtschaft ebenfalls Ausfälle", forderte Haimbuchner abschließend "die Bundesregierung auf, die längst überfällige Reform der Bundesbahnen einzuleiten. Die ÖBB haben die Finger von Spekulationsgeschäften wie Cross Border Leasing zu lassen und sollen sich auf ihr Kerngeschäft beschränken. Dort gibt es genug zu tun."

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