ÖAAB Wien: Einlagen- und Kapitalsicherung gefordert

Betriebspensionen - Ein Glücksspiel

Wien (ÖAAB Wien) - Für circa 560.000 Angestellte werde momentan in Betriebspensionskassen eingezahlt. "Diese Form der Pensionsvorsorge -genauer gesagt die beitragsorientierte - droht aber zum Glückspiel zu verkommen", so Bernhard Kainz, stv. Betriebsratsvorsitzender der ERSTE Bank Österreich und Kandidat der Fraktion ÖAAB-Christliche Gewerkschafter für die Wiener AK-Wahlen.

Hintergrund dafür ist eine Klausel, die es den Unternehmen erlaubt, in wirtschaftlich schweren Zeiten, die Einzahlung in die Pensionskassen auszusetzen. Damit falle die Sicherheit der Pensionen weg, so ÖAAB-Kainz, die Mitarbeiter/-innen könnten sich auf einen Teil Ihrer Altersvorsorge nicht mehr verlassen. Dies könne und dürfe nicht sein, so Kainz. "Ich fordere daher ein klares Bekenntnis zur 2. Säule von Unternehmen und Politik ein."

Einen weiteren Schwachpunkt in der Frage der Betriebspensionen sieht der Wiener ÖAAB in der Stichtagregelung. Kainz:"Die Höhe der Altersvorsorge darf nicht von einem einzigen Tag abhängig gemacht werden." Hier müsse für eine umsichtigere Lösung gesorgt werden. "Entweder muss es zu Gunsten der Arbeitnehmer/-innen zu einer Rückkehr zum leistungsorientierten Betriebspensionsmodell kommen oder eine Einlagen- und Kapitalsicherung für unsere Betriebspensionen geben", so Bernhard Kainz abschließend."Man darf die Höhe der Zusatzpension nicht allein von der Entwicklung des Kapitalmarktes abhängig machen!"

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