FPÖ-Königshofer zu ÖBB-Bilanz: Bures muss umgehend korrigierend eingreifen

Bilanzverluste einerseits und Bonuszahlungen an das Management andererseits sind nicht zu vereinbaren - Kunden werden durch Tariferhöhungen nun zur Kasse gebeten

Wien (OTS) - Die ÖBB habe in ihrer Bilanzpressekonferenz den erwarteten katastrophalen Bilanzverslust von 966 Mio. Euro -teilweise verursacht durch die Spekulationsgeschäfte, die in dieser Bilanz mit rund 540 Mio. Euro berücksichtigt seien - präsentiert und gleichzeitig bekanntgegeben, dass trotz dieses Ergebnisses die 270 Mitarbeiter der Führungsebene der ÖBB Bonuszahlungen in der Höhe von 4 Mio. Euro erhalten würden, zeigt sich FPÖ-NAbg. DDr. Werner Königshofer verärgert.

"Und dafür wurden auch noch Tariferhöhungen ab Juli bis zu 5% angekündigt", so der Tiroler Nationalratsabgeordnete, der in diesem Zusammenhang festhält, dass sich aber seitens der ÖBB beispielsweise in Bezug auf die Mitfinanzierung des Brenner-Basistunnels nichts bewege. Königshofer findet es absolut untragbar, dass bei derartigen Verlusten die Manager belohnt und die Kunden, wie durch die geplante saftige Tariferhöhung, zur Kasse gebeten würden.

Es sei zu befürchten, dass bei einer derartigen Geschäftsentwicklung das noch vorhandene Eigenkapital von 2 Mrd. Euro in wenigen Jahren verbraucht sein werde, so Königshofer. Aus diesem Grund sieht er einen massiven Handlungsbedarf der zuständigen Ministerin Bures, hier korrigierend einzugreifen.

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