Seniorenbund: Preiserhöhung der ÖBB inakzeptabel

Becker fordert zur Steigerung der Bahn-Einkünfte die Wiedereinführung der beliebten 7-Euro-Seniorenaktion

Wien (OTS) - Im Interesse der Seniorinnen und Senioren lehnt Heinz K. Becker, Generalsekretär des Österreichischen Seniorenbundes, die gestern angekündigten Preiserhöhungen der ÖBB ab: "Preiserhöhungen darf es erst geben, wenn die nötigen Strukturreformen der ÖBB abgeschlossen sind. Wenn ein Unternehmen trotz stark gestiegener Fahrgastzahl massive Verluste einfährt, wird eine Tariferhöhung nämlich keine die Lösung sein. Wir Senioren wehren uns jedenfalls dagegen, dass wir durch höhere Ticketpreise dieses Fass ohne Boden finanzieren sollen!" Becker fordert vielmehr, zur Steigerung der Bahn-Einkünfte die beliebte 7-Euro-Seniorenaktion wieder einzuführen.

Die 7-Euro-Seniorenaktion war über Jahre hinweg ein höchst erfolgreiches Projekt. Schon im ersten Anlauf 2005 konnten im kurzen Aktionszeitraum 100.000 Senioren für eine Bahnfahrt begeistert werden. "Hier muss man vor allem eines sehen: Wenn die Senioren die 7-Euro-Aktion nicht kriegen, fahren sie schlichtweg nicht. Die Aktion selbst war Motivation für Österreichs ältere Generationen einen Ausflug zur Abwechslung eben mit der Bahn zu machen!"

Während noch vor wenigen Wochen seitens der ÖBB eine klare Absage an die Aktion erteilt worden war, heißt es nun in einer Auskunft des Unternehmens, man befinde sich gerade in der Planung und denke über die Wiedereinführung der 7-Euro-Seniorenaktion nach.

Dazu Becker abschließend mit einer kleinen Nachdenkhilfe: "Wenn es die Senioren-Aktion nicht gibt, gibt es auch die Senioren-Fahrgäste nicht. Jetzt ist es höchste Zeit: Wir fordern die ÖBB auf, nun rasch eine positive Entscheidung für diese, bei den Senioren so beliebte, Aktion zu treffen!"

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