Grüne Niederösterreich zur Tariferhöhung: Wo bleibt Hilfe des Landes?

Enzinger: ÖBB und Landeshauptmann lassen PendlerInnen im Regen stehen

St.Pölten (OTS) - Managementprobleme und schlechtes Wirtschaften brachten der ÖBB einen Verlust von Millionen Euro. Wer denkt, dass die ÖBB wenigstens durch kundenfreundliches Service punktet, irrt. Kundenfreundlich sind die Fahrplanänderungen nicht. Belohnt werden jene PendlerInnen, die trotzdem weiter die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen ab Juni mit einer saftigen Tariferhöhung. "Die ÖBB und das Land NÖ machen es den NiederösterreicherInnen immer schwerer, Öffis zu nutzen. Das Auto erscheint immer mehr als kostengünstigere und flexiblere Transportmöglichkeit - da läuft mächtig etwa schief in Niederösterreich", so Amrita Enzinger, Grün-Mobilitätssprecherin im NÖ Landtag.
Laut Schienen-Kontrollbericht befindet sich das Land NÖ in Sachen Unterstützung für die PendlerInnen im Schlussfeld. Der jüngste Beweis, dass das Land NÖ dem öffentliche Verkehr keine große Bedeutung beimisst:" Der Landeshauptmann hat sich im VOR-Vorstand nicht gegen die Tariferhöhung aufgelehnt. Damit lässt er die NÖ PendlerInnen im Regen stehen", so Enzinger.
Mobilität ist für die grüne Mobilitätssprecherin eine Grundvoraussetzung für soziale Integration. "Nur wer mobil ist, kann auch am öffentlichen Leben teilnehmen. Der öffentliche Verkehr muss für Alt und Jung leistbar sein. Die geplante Tariferhöhung für den Sommer ist daher schlichtweg Wahnsinn. Für die Schnellstraße S8 hingegen ist eine Vorfinanzierung über 60 Millionen Euro durch das Land NÖ möglich", so Enzinger, die der ÖVP damit jedes Gefühl für richtige Prioritätensetzung abspricht.

Rückfragen & Kontakt:

Grüner Klub im NÖ Landtag
Mag. Kerstin Schäfer
Mobil: +43/664/8317500
E-Mail: kerstin.schaefer@gruene.at
http://noe.gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GRN0002