SP-Baxant: Wien bietet Kunst und Kultur für alle!

Wien (SPW-K) - "Wiens Kulturpolitik unterscheidet sich von jener anderer Städte dadurch, dass hier das Kulturangebot ausgeweitet, während dieses in anderen Städten eingeschränkt wird", stellte Mittwoch SP-Gemeinderat Peko Baxant in seinem Debattenbeitrag fest. Er wies darauf hin, dass Wien derzeit das höchste Kulturbudget seiner Geschichte aufweise und unterstrich den Stellenwert der Kultur nicht nur als Schlüssel zur Lebensqualität, sondern auch als wichtiger Beschäftigungsfaktor. "Gerade in der derzeitigen Wirtschaftskrise muss man deshalb auch darauf achten, dass Kulturpolitik nicht ausgehungert wird", betonte Baxant.

"Die sozialdemokratische Kulturpolitik ist von der Zielsetzung geprägt, Kultur für alle Menschen, gleich ihrer sozialen Herkunft und finanziellen Möglichkeiten, gleichermaßen zugänglich zu gestalten", führte Baxant weiter aus. "Die Einrichtung der so genannten KulturlotsInnen als KulturvermittlerInnen in Unternehmen und damit das Unterfangen, ArbeitnehmerInnen stärker in das Kulturleben einzubinden, ist daher ein wichtiger weiterer Teil dieses Selbstverständnisses", so Baxant.

Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen listete der Gemeinderat eine Reihe von Kulturförderungen seitens der Stadt, speziell für junge Menschen auf, die dadurch viele Chancen, die sie sonst nicht wahrnehmen könnten, bekämen, sich kulturell bzw. künstlerisch zu betätigen. "Die Kulturpolitik der Stadtregierung tut dem Kultur- und Geistesleben der Stadt sehr gut. Nicht zuletzt auch deshalb ist Wien - wie die jüngste Untersuchung des international tätigen Beratungsunternehmens Mercer ausweist - die beste Stadt der Welt", so Baxant.

FPÖ nicht regierungsfähig

Der Politik der Opposition erteilte Baxant eine klare Absage. Was wäre, wenn nicht die SPÖ, sondern die FPÖ und die ÖVP das Sagen hätten? stellte er die Frage in den Raum. Nach seiner Meinung gäbe es dann keine Gemeindebauten und keinen sozialen Wohnbau mehr, keinen so gut wie heute funktionierenden öffentlichen Verkehr, weil alles privatisiert werden würde, wie die ÖVP-FPÖ-Bundesregierung vorexerziert habe. Zudem, so der Gemeinderat wäre der soziale Frieden hintangestellt. Die FPÖ bezeichnete er als "nicht regierungsfähig", die Übertragung von Regierungsverantwortung an sie würde letztlich in eine Katastrophe für Wien und seine Menschen enden. "Baxant: "Die FPÖ ist sachpolitisch inkompetent, radikal und nicht lösungsorientiert. Ihr fehlen umsetzbare Visionen für die Zukunft, weil sie ewiggestrig und kulturfeindlich ist. Vor allem aber fehlt ihr die wichtigste Voraussetzung um Verantwortung zu übernehmen - nämlich der Respekt gegenüber allen Menschen, die hier leben". (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Klub Rathaus, Presse
Franz Schäfer
Tel.: (01) 4000-81923

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10004