AUGE/UG Wien und Niederösterreich: "Schluss mit PendlerInnenschröpfung - Wir zahlen auch nicht die Krise der ÖBB!"

Alternative, Grüne und Unabhängige GewerkschafterInnen fordern statt Tariferhöhung steuerliche Absetzbarkeit von Monats- und Jahreskarten

Wien (OTS) - "Wir zahlen nicht für Eure Krise gilt auch für die ÖBB: wie kommen die Fahrgäste der ÖBB dazu, für Spekulationsverluste die tiefe Löcher in die Bilanzen gerissen haben aufzukommen? Was da betrieben wird ist systematische Fahrgastvertreibung," empört sich Klaudia Paiha, Bundessprecherin und Spitzenkandidatin der Alternativen und Grünen GewerkschafterInnen/Unabhängige GewerkschafterInnen in Wien. "Als ob ständig ausfallende oder sich verspätende Züge und ohnehin hohe Preise bei einem sich verschlechternden Angebot nicht genug wären, soll das Schröpfen offensichtlich noch weitergehen."

Stefan Taibl, Spitzenkandidat der AUGE/UG zur AK-Wahl in Niederösterreich fordert eine Nahverkehrsoffensive und eine deutliche steuerliche Entlastung von NutzerInnen der ÖBB: "Statt Milliardeninvestitionen in fragwürdige Projekte - wie den Bau des Brennerbasistunnels - zu investieren, braucht es eine Investitionsoffensive in den Öffentlichen-Personen-Nahverkehr. Umweltfreundliches Pendeln muss erleichtert statt erschwert werden, der öffentliche Verkehr gehört deutlich attraktiviert." Als eine Maßnahme für PendlerInnen fordern Taibl und Paiha die steuerliche Absetzbarkeit von Monats- und Jahreskarten: "Ökologisches Verhalten gehört belohnt und nicht bestraft, wie es die ÖBB offensichtlich vorhaben."

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