FSG-NÖ-Haneder: Nein zu neuen Belastungen für NÖ PendlerInnen

Managementfehler der ÖBB dürfen nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgebügelt werden

Wien (FSG-NÖ) - "Es kann nicht sein, dass die ÖBB auf dem Rücken der Beschäftigten Managementfehler auszubügeln versucht", kritisiert der Vorsitzende der FSG in Niederösterreich, AKNÖ-Vizepräsident Hermann Haneder die angekündigte Tariferhöhung der ÖBB. Die Zahlen an arbeitslosen Menschen steige in einem rasanten Tempo. Immer mehr Beschäftigte müssten in die Kurzarbeit. "Und vor diesem Hintergrund fällt den ÖBB nichts anderes ein, als die Preise für Zeit- und Streckenkarten zu erhöhen", ärgert sich Haneder. Diese Erhöhung treffe wieder einmal die rund 240.000 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher, die ja nicht zum Spaß tagtäglich pendelten, sondern zum Arbeitsplatz. "Es gab in den letzten Jahren ohnehin schon genug Tariferhöhungen, aber weder das Service noch die Ausstattung der ÖBB wurden verbessert", stellt Haneder klar. Haneder fordert daher, dass die öffentliche Hand diese zusätzliche Belastung übernehmen und gleichzeitig dafür sorgen soll, dass diese Mittel auch dort investiert werden, wo sie dringend erforderlich sind: In ein verbessertes Service und eine besser Ausstattung des öffentlichen Verkehrs.

FSG, 29. April 2009 Nr. 49

Rückfragen & Kontakt:

Susanne Karner
Tel.: 0664/5482059

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGS0002