FP-Lasar: Häupl soll endlich sicherheitspolitische Akzente setzen

Anlaufstellen im Bereich des Magistrates erstellen

Wien, 29.04.2009 (fpd) - Bürgermeister Häupl hätte es in der Hand, sicherheitspolitisch viele Akzente zu setzen, scheitert aber schon bei einfacheren Missständen in dieser Stadt, wie etwa dem Bettelunwesen, der Prostitution oder den Hütchenspielern. Der Bürgermeister schickt zwar hunderte Parksheriffs aus, um den Wiener Autofahrern das Geld aus der Tasche für die Finanzierung der sozialistischen Misswirtschaft zu ziehen, kommt aber nicht darauf, aus dem Fundus der über 60.000 Magistratsbediensteten administrative Hilfestellung für die Polizei anzubieten, so der Sicherheitsbeauftragte der FPÖ-Wien, LAbg. David Lasar.

Es ist ja quasi "amtsbekannt", dass durch Strassers Polizeireform "Team04" eine exorbitante Steigerung der Verwaltungstätigkeit für Sicherheitswachebeamte die Folge war. Alleine das Aufnehmen einer Anzeige, etwa der Diebstahl eines Handys, blockiert einen top-ausgebildeten und bewaffneten Uniformierten für 45 bis 60 Minuten. Das führt dazu, dass durch den evidenten Polizeimangel in Wien, die wenigen noch verbliebenen Beamten zu einem Gutteil vor dem Schirm sitzen müssen, anstatt im öffentlichen Raum für Sicherheit sorgen zu können, so Lasar.

Die Stadtverwaltung müsse mit der Polizei gekoppelt werden.
Damit könnte die Exekutive von der administrativen Arbeit entlastet werden und ihren eigentlichen Aufgaben, wie die Ergreifung von Einbrechern, besser nachkommen. Dazu bedarf es der Einrichtung von Anlaufstellen im Bereich des Magistrates, wo die Verwaltungstätigkeit bei der Erstellung von Anzeigen auf Bedienstete der Stadt Wien übertragen wird. Bürger müssten dann nicht mehr nur auf überlastete Wachzimmer gehen, um eine Anzeige zu machen, sondern haben auch die Möglichkeit, in eigens dafür geschaffenen Einrichtungen der Stadt Wien Anzeigen zu machen, die dann an die Exekutive weitergeleitet werden.

Die FPÖ fordert daher den Wiener Bürgermeister auf, gemeinsam mit den zuständigen Stadträten die Einrichtung von Anlaufstellen im Bereich des Magistrates zu ermöglichen, damit die sicherheitspolizeiliche Verwaltungstätigkeit bei der Erstellung von Anzeigen auf Bedienstete der Stadt Wien übertragen wird, so Lasar abschließend. (Schluss)paw

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