Wurm begrüßt Überprüfung der Bestellung des Rektors der Med-Uni Innsbruck

Wien (SK) - Erfreut zeigte sich SPÖ-Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin Gisela Wurm über die Entscheidung des Wissenschaftsministeriums, einer Beschwerde des Arbeitskreises für Gleichbehandlung zur Bestellung des Rektors der Med-Uni Innsbruck nachzugehen und zu überprüfen. "Es ist gut, dass dem Wissenschaftsministerium Gleichbehandlungsfragen wichtig sind, die anstehende Beschwerde überprüft wird und damit alle Regeln den Vorschriften gemäß eingehalten werden", betonte Wurm am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Der Universitätsrat der Medizin-Uni Innsbruck hatte aus drei gleich gut qualifizierten BewerberInnen einen Mann für den Posten des Rektors gewählt, während die seit vielen Jahren an der Uni Innsbruck verankerte, hochqualifizierte Kardiologin Margarethe Hochleitner nicht zum Zug kam. Der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen hatte Beschwerde beim Wissenschaftsministerium eingereicht, da der Arbeitskreis beim Hearing nicht eingeladen war. "Es ist aber auch darüber zu befinden, ob die Entscheidung rechtlich haltbar ist, da nach dem Bundesgleichbehandlungsgesetz bei gleicher Qualifizierung der BewerberInnen einer Frau der Vorzug zu geben ist", forderte Wurm.

Wurm verlangt, dass auf weibliche Führungskräfte in der Wissenschaft nicht länger verzichtet werden darf: "Wenn Österreichs Universitäten international wettbewerbsfähig bleiben wollen, dürfen sie nicht ständig weibliche WissenschafterInnen bei Führungsjobs übergehen." Daher sei auch die Festschreibung der 40 Prozentquote für Frauen in der kommenden Novelle zum Unigesetz unumgänglich, so die SPÖ-Frauensprecherin abschließend. (Schluss) up/mp

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