SJ macht in Linz und Wien gegen Rechtsextremismus und Rassismus mobil!

"Lichterzug gegen Rechts" in Linz und Fackelzug "Kein Platz für Nazis" in Wien

Wien (SK) - Der morgige 30. April steht ganz im Zeichen des
Kampfes gegen Rechtsextremismus, Neonazismus und Rassismus: In Linz und Wien finden jeweils Lichter- bzw. Fackelzüge statt. Der traditionelle Fackelzug der SJ Wien startet um 20 Uhr vor der Wiener Staatsoper, in Linz beginnt der "Lichterzug gegen Rechts" um 19 Uhr beim Schillerpark. Wolfgang Moitzi, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich (SJÖ), fordert aus diesem Anlass erneut ein Verbot der neonazistischen "Nationalen Volkspartei" (NVP): "Die Programmatik der NVP, ihre Beziehungen zum Neonazismus und nicht zuletzt der Nachweis, dass die NVP wortwörtlich aus SS-Papieren abschreibt, müssen für die Behörden Grund genug sein, die NVP endlich aufzulösen. Alles andere wäre eine grobe Verletzung der demokratischen und antifaschistischen Grundsätze der Republik." ****

Die Beschmierung der Außenmauer im ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen, vermehrte Gewaltübergriffe auf linke Gruppierungen und die geplanten, aber inzwischen untersagten Aktivitäten der NVP sind ein Zeichen für eine steigende Mobilisierung von Rechts. Sandra Breiteneder, Vorsitzende der SJ Wien, dazu: "Wir dürfen den Rechten die Straße nicht überlassen und müssen auf allen Ebenen gegen rechtsextreme Aktivitäten ankämpfen, denn durch die rassistischen Wahlkämpfe von FPÖ und BZÖ wird Rechtsextremismus in Österreich zunehmend salonfähig gemacht."

Michael Lindner, Vorsitzender der SJ OÖ, ist erfreut, dass sich immer mehr Organisationen und Vereine aus der Zivilgesellschaft am Protest gegen Rechtsextremismus beteiligen: "Der Lichterzug ist ein breites überparteiliches und überkonfessionelles Zeichen gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Dieses vehemente Auftreten hat mit dem Verbot der NVP-Aufmärsche bereits Wirkung gezeigt. Wir werden uns damit aber keinesfalls zurückziehen, sondern weiterhin gegen jede Form der Fremdenfeindlichkeit, des Rassismus und Rechtsextremismus mobil machen, das betrifft auch die Hetze der FPÖ."

Abschließend sind sich die Vorsitzenden einig, dass die Behörden aber auch die Politik vehementer gegen Rechtsextremismus und Neonazismus vorgehen müssen: "Ein bundesweiter Gipfel gegen Rechtsextremismus unter Einbeziehung antifaschistischer Organisationen und ExpertInnen wäre notwendig, um dem Problem auf breiter Ebene zu begegnen", so Moitzi, Breiteneder und Lindner. (Schluss) df/mp

Rückfragehinweis: Philipp Lindner, SJ-Pressesprecher, 0699/81 25 22 41, philipp.lindner@sjoe.at, www.lichtergegenrechts.at, www.fackelzug.at

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