Jannach: Drückeberger Grillitsch verweigert Bauern Solidarität

ÖVP-Bauernbündler wollen jahrzehntelanges Versagen "wegplaudern"

Wien (OTS) - "Bauernbundpräsident Fritz Grillitsch lädt für 14 Uhr zu einem informellen Gespräch, das aus unserer Sicht eine reine Alibiaktion ist", erklärt der freiheitliche Landwirtschaftssprecher NAbg Harald Jannach, selbst Landwirt. "Gerade Fritz Grillitsch hatte durch viele Jahre ausreichend Gelegenheit, die jetzt neuerlich akut gewordenen Probleme der Bauern einer Lösung zuzuführen."

Wenn Grillitsch nunmehr auch die FPÖ, der er ansonsten das Gespräch verweigere, eingeladen habe, wolle er sie damit vermutlich - als vorgeblich mitschuldig an der Misere der Bauern - in Geiselhaft nehmen, wie er und seine Bauernbündler das mit den Bauern seit Jahr und Tag tun.

"Dieser Bauernbund ist keine Vertretung des freien Bauernstandes", betont Jannach. "Er vertritt nicht die Interessen der österreichischen Landwirte, schon gar nicht jene unserer unmittelbar mit dem Wohl unserer Bauern verknüpften Nahrungsmittelsouveränität. Es geht im Bauernbund nur noch um persönliche Interessenslagen seiner Funktionäre, um Mitgliedschaften, Gesichtsbäder und den Sanktus des Raiffeisenkonzerns."

"Wie die heutige Demonstration bewies, ist Fritz Grillitsch ein Drückeberger, weil er den Bauern - trotz Einladung - nicht Rede und Antwort stehen wollte. Er fand es - als höchster schwarzer Bauernvertreter! - nicht der Mühe wert, ein paar Schritte vor das Parlament zu machen, während Bauern aus ganz Österreich enorme Mühen auf sich nahmen, um mit ihren Traktoren anzureisen. - Um endlich Antworten auf ihre Probleme zu hören. Die Herr Grillitsch, der sich stattdessen hinter dem ehrwürdigen Gemäuer des Parlaments verschanzte, ihnen einmal mehr nicht gab."

Unter Umständen sei das ja daran gelegen, so Jannach weiter, dass die aktive Teilnahme von FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache im Fortgange der Demonstration dazu geführt habe, dass er von den anwesenden Bauern aufgefordert wurde, ans Rednerpult zu treten. "Das hat HC Strache getan. Im Unterschied zu anderen Politikern braucht er für einen solchen, spontanen Auftritt keine aufwändig gezimmerten Redekonzepte, weil ihm die dramatische Situation der österreichischen Bauern bewusst und ihre rasche und nachhaltige Besserung ein ehrliches, persönliches Anliegen ist. Dass es den ÖVP-Giebelkreuzlern nicht angenehm ist, wenn die Bauern nach und nach ihre wahre Vertretung in HC Strache und der FPÖ entdecken, kann ich verstehen", so Jannach abschließend.

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