FP-Schock(2): Aus mit Monstergagen in stadtnahen Betrieben - Kündigungen der Flughafenmitarbeiter sofort rückgängig machen

Wiener SPÖ kennt weder soziale Gerechtigkeit, noch soziales Gewissen

Wien, 29-04-2009 (fpd) - Im Rahmen der heutigen
Gemeinderatsdebatte zeigte der Klubobmann der FPÖ-Wien, DDr. Eduard Schock auf, wo sich die SPÖ im eigenen Bereich überall bediene. Dies beginne bei den Wiener Stadtwerken, über den Spitalsbereich, im Fond Soziales Wien, Wiener Kanal oder auch im Bereich des Wiener Flughafens, wo überall Vorstände und Geschäftsführer mit riesigen Gagen sitzen, die allesamt rot gefärbt seien. Gleichzeitig wolle gerade die Wiener SPÖ verhindern, dass es zu einer Offenlegung der Gehälter in diesen städtischen Unternehmen komme. Der Grund dafür liege auf der Hand. Jene Mitglieder der Vorstände, jene Top-Manager in stadtnahen Betrieben bekämen nämlich Monstergagen, die weit mehr ausmachen würden, als der Landeshauptmann von Wien verdiene, nämlich 16.000 Euro monatlich. Daher stelle sich die berechtigte Frage, wo hier die soziale Relation sei, wenn viele das Doppelte und mehr des Bürgermeisters verdienen. Gerade inmitten einer Krise sei dies keinesfalls einzusehen, so Schock.

Auch was die Leistung jener Manager betreffe, rechtfertige diese horrenden monatlichen Summen in keinster Weise. Das Spitalsdefizit explodiere und eine Zwei-Klassen-Medizin sei entstanden - die für diese negative Entwicklung mitverantwortlichen roten Vorstände kassieren aber weiterhin Unmengen und kurven mit Dienstwägen durch die Stadt. Die Vorstände der Wiener Stadtwerke sorgen für nichts anderes, als für Tariferhöhungen. Die Zusatzleistung dieser Roten Parteigünstlinge sei dabei noch, den Menschen mitten im Winter damit zu drohen Strom und Gas abzudrehen, so Schock.

An Dreistigkeit noch zu überbieten seien allerdings die Vorstände des Wiener Flughafens. In schöner Proporzmanier hätten sich hier Rot und Schwarz zusammengefunden und die Vorstandsposten besetzt. Diese Vorstände, kassieren mehr als 30.000 Euro im Monat, zeigen allerdings schon beinahe täglich, dass sie nicht wirtschaften können. Die Kosten für den Terminalausbau Skylink seien derart außer Kontrolle geraten, dass nun ein Baustopp verhängt werden musste. Das bei einer Konjunkturkrise. Dabei steigen die Manager allerdings nicht von ihren überdimensional hohen Gehältern herunter, sondern entlassen stattdessen 30 Mitarbeiter am Flughafen. Der Skylink habe sich zu einem Skandalprojekt mit Kostenwucher entwickelt. Das Totalversagen der Manager büßen nun 30 Mitarbeiter mit ihrem Arbeitsplatz, die quasi vor dem Nichts stehen. Dies sei das soziale Gewissen der Wiener SPÖ, kritisiert Schock.

Die Wiener Freiheitlichen fordern daher die SPÖ-Wien auf, der Schönrederei ein Ende zu setzen, für das Aus von Monstergagen in stadtnahen Betrieben zu sorgen und die skandalösen Kündigungen jener 30 Flughafenmitarbeiter sofort rückgängig zu machen, so Schock abschließend. (Schluss) hn

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