Razborcan: Tariferhöhungen bei ÖBB sind falsches Signal

Gerechtfertigte Kostenabdeckung ja, aber gleichzeitig Verbesserung des Services und des Angebots

St. Pölten, (SPI) - Als "falsches Signal und in dieser Dimension ungerechtfertigt", bezeichnet SPNÖ-Verkehrssprecher LAbg. Gerhard Razborcan die heute von den ÖBB angekündigten Tariferhöhungen um bis zu 5,9 %. Razborcan: "Tariferhöhungen sind dann gerechtfertigt, wenn damit nicht nur höhere Kosten, sondern auch eine Verbesserung des Angebots und des Services einhergehen. Letzteres ist für die Hunderttausenden Pendlerinnen und Pendler in Niederösterreich sicher nicht zu beobachten. Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen und ihnen gerade jetzt in einem ohnehin schwieriger gewordenen wirtschaftlichen Umfeld eine derart hohe Tariferhöhung zuzumuten, ist für mich abzulehnen. Zudem wird damit die Attraktivität des Nahverkehrs in Konkurrenz zum Individualverkehr nicht gerade gefördert. Es stellt sich offen die Frage, ob diese Tariferhöhungen nicht auch unmittelbar auf die vergangenen Managementfehler unter Ex-ÖBB-Chef Huber und die unter ihm stattgefundenen massiven Spekulationsverluste der ÖBB zurückzuführen sind. Die Pendlerinnen und Pendler kriegen dafür offenbar nun eine ‚überhöhte Rechnung’ präsentiert." (Schluss) fa

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