FSG-NÖ-Haneder zum 1. Mai: Beschäftigte dürfen nicht für Krise bezahlen

Arbeitslosengeld und Vermögenssteuern müssen erhöht werden

Wien (FSG-NÖ) - "Der 1. Mai 2009 ist genau der richtige Tag, an
dem über die Frage der gerechten Verteilung geredet werden muss", stellt FSG-NÖ-Spitzenkandidat für die AKNÖ-Wahl Hermann Haneder klar und warnt: "Wir haben es zur Zeit mit der schwersten Wirtschaftskrise seit Ende des Krieges zu tun." Die Auswirkungen seien bereits in Österreich angekommen. Die Zahl der kurzarbeitenden Menschen werde immer größer, die Arbeitslosigkeit steige genauso schnell, wie die Aktienkurse fielen. "Die Beschäftigten sind nicht Schuld an dieser Krise, sie dürfen nicht für den Größenwahn einiger weniger bezahlen", stellt Haneder klar. Deshalb sei es höchst an der Zeit, ein wirtschaftspolitisches Signal zu setzen. . "Eine Anhebung des Arbeitslosengeldes auf zumindest EU-Niveau ist jedenfalls das Gebot der Stunde", so Haneder. Zur Zeit beträgt das Arbeitslosengeld im Durchschnitt nur rund 55 Prozent des Letztbezuges. "Das Leben geht aber zu 100 Prozent weiter", so Haneder. Haneder fordert außerdem die Anhebung der Vermögensbesteuerung auf zumindest internationales Niveau. "Wenn wenn man bedenkt, dass die Vermögenssteuern in Österreich gerade einmal 0,5 Prozent des BIP betragen, so ist das fast beschämend", so Haneder. In Groß-Britannien seien sie beispielsweise fast neun Mal so hoch++++

Haneder zog auch Bilanz über seine Tour durch die Niederösterreichischen Bezirke: "Die Beschäftigten sind höchst verunsichert, alle haben Angst um ihren Arbeitsplatz." Die FSG in der AKNÖ sei gerade jetzt eine starke und wichtige Partnerin für die Beschäftigten. "Wir stehen auf der Seite der Arbeiterinnen und Arbeiter, der Angestellten und Beschäftigten. Wir kämpfen für bessere Löhne, faire Arbeitsbedingungen und sichere Pensionen. Und das nicht in Hochglanzbroschüren, sondern in unserer täglichen Arbeit" betont Haneder abschließend.

FSG, 29. April 2009 Nr. 48

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