Vilimsky: Für Spekulantentum, Millionenabfertigungen und Misswirtschaft dürfen Bahnkunden nicht die Zeche zahlen!

Konsequenzen im ÖBB-Management gefordert - Faymann, Bures sollen Machtwort sprechen, sonst verliert SPÖ letzten Rest an sozialem Gewissen

Wien (OTS) - Wie "Verteilungsgerechtigkeit" á la SPÖ aussehe, könne man zur Zeit gerade an den ÖBB erkennen. "Schlechte Manager verspekulieren das Geld der Bundesbahnen, streifen sich immens hohe Abfertigungen ein und bringen die ÖBB in Richtung Schuldturm. Zur Rechenschaft gezogen werden diese aber nicht, dafür werden die Bahnpreise um rund 5 Prozent erhöht. Die Verantwortungen liegen hier bei Ex-Verkehrsminister Faymann und Jetzt-Verkehrsministerin Bures. Deren Verhalten ist mehr als schäbig, dies alles zuzulassen", so heute der FPÖ-Verkehrssprecher, Generalsekretär NRAbg. Harald Vilimsky.

Das ÖBB-Management kassiere mit Duldung von Faymann, Bures und Co auch noch fette Bonuszahlungen für das vergangene Jahr. "Sozial" sei die SPÖ schon lange nicht mehr, dafür "sozialistisch", einer Philosophie folgend, bei der Verteilungsgerechtigkeit von unten nach oben erfolge, das heißt die Kleinen für die Großen ihren Beitrag zu entrichten hätten. Das zeige sich ja auch bei dem Verdachtsfall von Insiderhandel bei Ex-SPÖ-Minister Ruttensdorfer, der im Verdacht stehe, Insiderinformationen genutzt zu haben, um privat einen fetten Schnitt zu machen, empört sich Vilimsky.

Die Tariferhöhung bei den ÖBB sei schlichtweg inakzeptabel. Gerade in der Zeit einer schweren Wirtschaftskrise dürfe das Recht auf Mobilität nicht dafür instrumentalisiert werden, für Misswirtschaft und Spekulationsverluste den Bahnkunden das Geld aus der Tasche zu ziehen, so Vilimsky, der umgehend Konsequenzen für diesen Chaoskurs in der Chefetage der ÖBB fordert. Darüber hinaus hätten Faymann und Bures die Pflicht, umgehend einzuschreiten, sonst würde die SPÖ ihren letzten Rest an sozialen Gewissen verlieren, so Vilimsky.

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