Kurzmann: Konjunkturpaket der steirischen Landesregierung ignoriert zahlreiche Problemstellungen

Kleinbetriebe und Lehrlinge bleiben auf der Strecke

Wien (OTS) - "Die Maßnahmen der Landesregierung sind unzulänglich", stellt der steirische FPÖ-Landesparteiobmann NAbg Dr. Gerhard Kurzmann zum steirischen Konjunkturpaket fest. "Es gibt darin keine Mittel für die Kleinbetriebe, die derzeit in der Kreditklemme stecken und den Großteil der Arbeitsplätze in der Steiermark sichern. Demgegenüber kommt der Großteil der von der Landesregierung eingesetzten Mittel großen Firmen zu gute."

Sehr viel mehr Geld müsste etwa im Bereich der Altbausanierung - wie in Vorarlberg - und im Bereich der thermischen Sanierung eingesetzt werden, fordert Kurzmann. Investitionen in diesem Bereich brächten für Arbeitsmarkt und Arbeitsplätze weit mehr als der Straßenbau.

"Es fehlen mir auch Ansätze für die Projektförderung in den steirischen Kommunen", führt Kurzmann weiter aus. "Wir fordern: mehr Geld in die Gemeinden! Leider sind auch keine Maßnahmen für Lehrlinge erkennbar. Die FPÖ hat erst vor kurzem ein Lehrlingsförderungspaket gefordert, das nun umgesetzt werden müsste, um die Jugendarbeitslosigkeit wirksam zu bekämpfen."

Finanzmittel wären weiters für das von der FPÖ seit Jahren geforderte Luftfahrtkompetenzzentrum im Raum Knittelfeld erforderlich, um die wissenschaftliche Forschung in der Obersteiermark zu beleben und damit einen stark abwanderungsgefährdeten Raum zu unterstützen. "Und wer es mit dem Sparen ernst meint", hält Kurzmann abschließend fest, "der sollte, wie von mir gefordert, die steirischen Gemeinderats- und Landtagswahlen im kommenden März zusammenlegen."

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