FP-Gudenus: Dank Umsetzung des Schengen-Abkommens sind die Kriminalitätszahlen ins unermessliche gestiegen

Kristallisationspunkt krimineller Aktivitäten insbesondere in der Bundeshauptstadt

Wien, 29.04.2009 (fpd) - Seit geraumer Zeit berichten die Medien
von unhaltbaren Missständen bezüglich der ständig steigenden Zahl an Wohnungseinbrüchen sowie schwerwiegenden Eigentumsdelikten.
Eine Steigerung bei Einbrüchen in Wohnungen von plus 25,8% und in Einfamilienhäuser von 58,3% in Wien, sowie ein Anstieg von unglaublichen 175 % in Floridsdorf und im Bezirk Donaustadt von 253%, bei gleichzeitiger katastrophaler Aufklärungsquote, die sich bei rund 5% bewegt, zeigt den Sicherheitsnotstand in dem sich Wien dank der jahrelangen Untätigkeit befindet deutlich auf. Ganz allgemein zeichnet sich seit Umsetzung des Schengen-Abkommens in Ostösterreich ein ganz massiver Anstieg der organisierten Kriminalität ab, wobei der Kristallisationspunkt krimineller Aktivitäten in den Ballungsräumen, insbesondere in der Bundeshauptstadt liegt, so der Sicherheitssprecher der FPÖ-Wien, Gemeinderat Mag. Johann Gudenus vor dem Hintergrund der laufenden Gemeinderatssitzung.

Auch mehrere Ausländer mit Aufenthaltsverbot in Österreich gingen der Polizei ins Netz. Ein klarer Beweis, wie notwendig die Grenzkontrollen weiterhin sind. Man sieht - wenn man es sehen will -welch enormes Sicherheitsrisiko durch die Schengen¬erweiterung und Grenzöffnung eingegangen wurde. Büßen müssen unsere Lands¬leute, die unter der explodierenden Kriminalität leiden. Der unglaublichen Freifahrt für Kriminelle in und aus unserem Land muss ein Riegel vorgeschoben werden. Da speziell in den Grenzregionen ein eklatanter Anstieg der Kriminalität zu verzeichnen ist und dadurch eine ernste Bedrohung der Bevölkerung vorliegt, sieht das Schengenabkommen die Möglichkeit zur Aufrechterhaltung der Grenzsicherung auch über einen längeren Zeitraum als 30 Tage vor, so Gudenus.

Die Grenzkontrollen während der Fußball-EM im Vorjahr haben die Notwendigkeit solcher Maßnahmen deutlich aufgezeigt. Die FPÖ bringt daher in der heutigen Gemeinderatsitzung einen Beschlussantrag ein, bei dem die Bundesministerin für Inneres aufgefordert wird, angesichts der besorgniserregenden Entwicklung im Bereich der Kriminalität besonders in Wien, zumindest vorerst bis zum Ende des Jahres 2009, das "Schengen-Abkommen" auszusetzen und wieder Grenzkontrollen einzuführen, so Gudenus abschließend. (Schluss)paw

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