SJÖ und AKS: Reiche besteuern - Schulen erneuern!

Über 5.000 SchülerInnen haben bereits die BürgerInneninitiative unterschrieben

Wien (OTS) - Im Rahmen einer Medienaktion kritisierten
AktivistInnen der Sozialistischen Jugend Österreich (SJÖ) und der Aktion Kritischer SchülerInnen (AKS) heute vor der ÖVP-Zentrale in Wien die Blockadepolitik der ÖVP gegenüber Vermögenssteuern und Bildungsreformen. Die Jugendorganisationen fordern die Einführung von Vermögenssteuern, um Bildungsreformen zu finanzieren: "77% der ÖsterreicherInnen sprechen sich für Vermögenssteuern aus und 60.000 SchülerInnen gehen für bessere Bildung auf die Straße - wann erkennen Pröll, Kopf, Neugebauer und Co. endlich, dass ihre Politik der Elitenbildung und Umverteilung nach oben abgelehnt wird?", weisen die Vorsitzenden Wolfgang Moitzi (SJÖ) und Klaus Baumgartner (AKS) auf die Intention der Protestaktion hin.

Die derzeit in der Innenpolitik am heftigsten geführten Debatten sind für Moitzi auch die zukunftsweisenden: "Die Frage der Verteilungsgerechtigkeit steht in direktem Zusammenhang mit Bildungspolitik, geht es doch darum, allen Kindern die selben Chancen an einer Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Dazu gehört ein sozial gerechtes Schulsystem, das einen immensen Finanzierungsbedarf aufweist: dafür sollen endlich die zur Kasse geben werden, die vom bisherigen System profitiert haben: deshalb her mit Vermögenssteuern, um Gesamt- und Ganztagsschule zu finanzieren!", so Moitzi.

Über 5.000 SchülerInnen haben Petition unterschrieben!

Nach den erfolgreichen SchülerInnenprotesten von letzter Woche ist AKS-Vorsitzender Baumgartner überzeugt, dass es jetzt an der Zeit ist, bildungspolitische Weichen zu stellen: "Die SchülerInnen haben eindrucksvoll gezeigt, dass sie gegen Entscheidungen über ihren Kopf hinweg auch auf die Straße gehen." Über 5.000 SchülerInnen haben bereits die BürgerInneninitiative, die letzten Freitag von SJ und AKS gestartet wurde, unterschrieben. "Tausende SchülerInnen haben die Nase voll vom - von der ÖVP kaputt gesparten - Bildungssystem und ihrer Blockade von Reformen. Deshalb werden wir auch weiterhin konsequent SchülerInneninteressen vertreten und für die Beibehaltung der schulautonomen Tage, die 'Bildungsmilliarde' und ein sozial gerechtes Schulsystem kämpfen", so Baumgartner.

"Die SchülerInnen werden bestimmt nicht akzeptieren, weiterhin das beliebteste Opfer der Kürzungs- und Blockadepolitik unter Federführung der ÖVP zu sein. Das haben sie letzte Woche bewiesen und sie werden es auch in Zukunft beweisen, wenn die Systemerhalter von der ÖVP nicht endlich von ihrem neoliberalen Elitendenken abrücken", so Moitzi und Baumgartner abschließend.

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