Islamischer Religionsunterricht wird weiter beobachtet

Ein Lehrer wegen Verletzung der Dienstpflicht gekündigt - Deutschkompetenz in vier Fällen mangelhaft

Bregenz (VLK) - Im Zuge der vom Unterrichtsministerium
angeordneten Überprüfung des islamischen Religionsunterrichts hat der Landesschulrat für Vorarlberg kürzlich seinen Bericht nach Wien übermittelt, informiert Landeschulratspräsident Siegi Stemer.

Es gab vier Beanstandungen wegen mangelnder Deutschkenntnisse. Ein Lehrer wurde wegen Verletzung der Dienstpflicht entlassen. Das Verfahren gegen einen weiteren Lehrer aufgrund mangelhafter Dienstauffassung wurde eingeleitet.

Im Zuge der Überprüfung wurden alle islamischen Religionslehrerinnen und -lehrer in Vorarlberg - 18 an den Pflichtschulen und zwei an mittleren und höheren Schulen - von den Schulleitungen im Unterricht besucht und von den zuständigen Schulaufsichtsorganen inspiziert.

Die Beobachtung des islamischen Religionsunterrichts ist mit dem Bericht an das Ministerium aber keineswegs abgeschlossen, betont Landesrat Stemer: "Die Islamische Glaubensgemeinschaft wurde aufgefordert, die Ergebnisse ernst zu nehmen und die festgestellten Mängel zu beheben. Die Schulaufsicht wird die Situation weiterhin im Auge behalten und sicherstellen, dass Vorgaben hinsichtlich Unterrichtsinhalt und Qualifikation der Lehrpersonen eingehalten werden."

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